LUZERN: Immobilien: Behörden machen Kasse

Eigenheime werden immer begehrter und teurer. Das freut Gemeinden und Kanton: Die Steuererträge haben sich in den letzten zehn Jahren vervielfacht.

Alexander von Däniken
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Vor allem Gemeinden mit begehrten Wohnlagen, im Bild die Horwer Halbinsel in Richtung Stanserhorn, profitieren bei Immobiliengeschäften dank Steuereinnahmen. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue LZ)

Vor allem Gemeinden mit begehrten Wohnlagen, im Bild die Horwer Halbinsel in Richtung Stanserhorn, profitieren bei Immobiliengeschäften dank Steuereinnahmen. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue LZ)

Die Entwicklung ist beeindruckend: Im Jahr 2001 haben die Gemeinden des Kantons Luzern insgesamt 10,8 Millionen Franken an Handänderungssteuern eingenommen. 2011 waren es bereits über 26 Millionen Franken. Und das bei gleichbleibendem Steuersatz von 1,5 Prozent. Die gleichen Summen gelten auch für den Kanton – die Einnahmen der Handänderungssteuer gehen zur Hälfte an die Standortgemeinde und an den Staat. Zum Vergleich: Die ordentlichen Gemeindesteuern haben im gleichen Zeitraum insgesamt um lediglich 25 Prozent zugenommen.

Ursache: Höhere Immobilienpreise

Wie lässt sich das Wachstum der Handänderungserträge um über 250 Prozent erklären? Paul Furrer ist stellvertretender Leiter der Dienststelle Steuern beim Kanton. Er sagt: «Einerseits haben sich die Immobilienpreise erhöht. Andererseits werden auch mehr Immobilien die Hand gewechselt haben.»

Das bestätigen die Analysten der Luzerner Kantonalbank. In den letzten zehn Jahren haben die Handänderungspreise bei den Einfamilienhäusern um 35 Prozent zugelegt, bei den Eigentumswohnungen waren es sogar 50 Prozent.

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