LUZERN: In der Stadt Luzern werden 132 Bäume gefällt

In den nächsten Wochen werden in der Stadt Luzern 132 Allee- und Parkbäume gefällt. Viele von ihnen werden durch junge Bäume ersetzt.

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Insgesamt 132 Bäume fallen in der Stadt Luzern der Säge zum Opfer. (Symbolbild Neue LZ)

Insgesamt 132 Bäume fallen in der Stadt Luzern der Säge zum Opfer. (Symbolbild Neue LZ)

Die 132 Allee- und Parkbäume müssen gefällt werden, weil sie alt oder durch Krankheiten geschwächt sind und dadurch teilweise ein erhebliches Sicherheitsrisiko darstellen. Das teilt die Stadt Luzern in einer Medienmitteilung vom Dienstag mit.

Einzelne Bäume werden ausgetauscht, weil ihre Art auf der schwarzen Liste der invasiven Neophyten aufgeführt ist. Invasive Neophyten sind gebietsfremde Pflanzen, die sich schnell verbreiten und einheimische Arten verdrängen.

An den meisten Orten, an denen Bäume gefällt werden müssen, werden bis im Frühling 2016 Jungbäume gepflanzt. Dadurch kann der Baumbestand erneuert und für künftige Generationen nachhaltig gesichert werden.

Besonders zu erwähnen sind folgende Baumfällungen und Ersatzpflanzungen:

  • In der Nähe der SBB-Unterführung Basel-/Dammstrasse werden zwei Götterbäume ge-fällt. Als Ersatz werden eine Föhre und ein Zürgelbaum gesetzt.
  • In der kleinen Grünanlage Brunnhalde/Adligenswilerstrasse werden zwei Ahorne durch Blumeneschen ersetzt. Ein Götterbaum wird ersatzlos gefällt.
  • Im Friedhof Friedental werden wiederum an verschiedenen Orten einige Bäume gefällt. Der Ersatz erfolgt gemäss dem Gestaltungskonzept der Friedhofanlage.
  • Im Friedhof Staffeln werden im Eingangsbereich zwei Fichten und ein kranker Kirsch-baum entfernt. Als Ersatz werden verschiedene Kirschbäume gesetzt.
  • Auf dem Inseli muss erneut eine Platane ersetzt werden. Ebenso ist im Uferbereich der Ersatz einer Weide vorgesehen. 
  • Entlang des Quais sind sechs Rosskastanien zu ersetzen, unter anderem aufgrund eines Verkehrsunfalls.
  • Götterbäume werden zudem beim Schulhaus Würzenbach und bei der Wesemlinterrasse mit jeweils einer anderen, grosswachsenden Baumart ersetzt.
  • Auf der Brüelmatte werden von der Eschenwelke befallene Eschen durch Blumeneschen ersetzt. Diese sind auf den Pilz nicht anfällig. 
  • Beim Schulhaus Ruopigen müssen im Bereich des Parkplatzes drei Hainbuchen gefällt werden. Diese müssen ansonsten immer sehr stark zurückgeschnitten werden, um die Sicht für die Verkehrsteilnehmer zu gewährleisten. 
  • Im Übergang vom Friedhof Friedental zum Areal Ried werden viele Fichten gefällt. Durch die Fällungen wird das Friedhofsareal besser mit dem künftigen Landschaftspark Friedental verknüpft. Ersatzmassnahmen erfolgen gemäss den Gestaltungskonzepten von Fried-hof und Landschaftspark.

pd/zim