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LUZERN: Industriestrasse: Wettbewerb startet im Sommer

Die Überbauung Industriestrasse-Areal in Luzern ist einen Schritt weiter. Diesen Sommer wird der Architekturwettbewerb ausgeschrieben. Dazu wird das Areal um zwei Liegenschaften erweitert. Diese sollen allerdings unverändert erhalten bleiben.
Archivbild: Blick auf die Industriestrasse in Luzern. (Bild: Pius Amrein / LZ)

Archivbild: Blick auf die Industriestrasse in Luzern. (Bild: Pius Amrein / LZ)

An der Industriestrasse in Luzern soll bis 2024 ein neues Wohn- und Arbeitsquartier entstehen. Auf einem 9000 Quadratmeter grossen Areal zwischen Industriestrasse, Geissensteinring und Unterlachenstrasse sind insgesamt 160 Wohnungen und 200 Arbeitsplätze geplant. Bauträger sind die fünf Wohnbau-Genossenschaften ABL, Liberale Baugenossenschaft, Wogeno, Wohnwerk und GWI.

Nach mehrjähriger Planung macht das Projekt jetzt einen weiteren wichtigen Schritt. Diesen Sommer soll der Architekturwettbewerb für die Überbauung stattfinden. Entsprechende Vorbereitungsarbeiten laufen. Das ist einer Medienmitteilung zu entnehmen, welche die GWI (Gemeinnützige Wohnbaugenossenschaft Industriestrasse) verschickte.

Erweiterung an Unterlachenstrasse

Zusätzlich wird das bisherige Areal um zwei Grundstücke erweitert. Die GWI hat zwei Liegenschaften an der Unterlachenstrasse erworben, welche bisher im Privatbesitz waren. Es handelt sich um die Liegenschaften Unterlachenstrasse 25 und 27 nahe der Kellerstrasse. Die beiden Liegenschaften mit insgesamt elf Wohnungen befinden sich direkt angrenzend an das Industriestrasse-Areal.

«Mit diesem Hauskauf unterstützt die GWI die Umsetzung der Initiative Industriestrasse», sagt GWI-Präsident Pascal Hofer. «Durch die Überführung der Liegenschaften in eine gemeinnützige Wohnbaugenossenschaft, werden diese nachhaltig vor Spekulation geschützt.»

Mietpreise werden erhöht

«Unser Ziel ist der langfristige Erhalt der beiden Liegenschaften», so Hofer. «Die heutigen Mieter können dort wohnen bleiben.» Die Gebäude werden also nicht abgerissen. Allerdings sollen die Mietpreise «marginal erhöht» werden. Das sei nötig, um Rückstellungen zu machen, sagt Hofer. Es sind die ersten Liegenschaften, welche die erst kürzlich gegründete Genossenschaft GWI erwarb.

Startschuss für das Projekt Industriestrasse-Überbauung war 2012 die Annahme der Initiative «Mehr bezahlbaren Wohnraum» durch die Stadtluzerner Stimmbevölkerung. Die Stadt soll das Grundstück für rund 11 Millionen Franken im Baurecht an die Korporation Industriestrasse abtreten.

Hugo Bischof

hugo.bischof@luzernerzeitung.ch

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