LUZERN: Informatik-Affäre: Chefbeamter kündigte selbst

Der frühere Leiter der Dienststelle Informatik hat aus eigenem Willen gekündigt. Dass es in der Dienststelle rumorte, war schon seit einiger Zeit bekannt.

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Regierungspräsident Guido Graf (links) und Informationschef Andreas Töns im Hintergrund anlässlich der Medienkonferenz vom Mittwoch. (Bild: Keystone)

Regierungspräsident Guido Graf (links) und Informationschef Andreas Töns im Hintergrund anlässlich der Medienkonferenz vom Mittwoch. (Bild: Keystone)

Gegen den frühere Leiter der Dienststelle Informatik beim Kanton Luzern läuft eine Strafuntersuchung. Unter anderem bestehen Hinweise auf ungetreue Amtsführung, wie am Mittwoch bekannt wurde. Wie sich nun zeigt, sind die Ungereimtheiten erst ans Licht gekommen, als der Mann seinen Posten bereits freiwillig verlassen hatte, wie die Regierung auf Anfrage sagt.

Personalien waren wiederholt Grund für Unruhe in der Dienststelle. Regierungsrat Schwerzmann hatte vor zirka zwei Jahren anlässlich einer internen Information den Mitarbeitern der Dienststelle Informatik nahegelegt, dass er keine «Heckenschützen» wünsche. Man solle nicht an die Presse, sondern an ihn gelangen

Verband prüft Schritte

Derweil prüft auch der Verband Luzerner Gemeinden, der mit dem Kanton in Sachen Informatik eng zusammenarbeitet, ob er durch die Unstimmigkeiten bei der Vergabe zu Schaden gekommen ist. Man werde dies abklären und allenfalls entsprechende Schritte einleiten, sagt Armin Hartmann vom Verband.

Luzia Mattmann

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