LUZERN: Initiative «Bildungsreformen vor das Volk» eingereicht

Im Kanton Luzern sollen Volk und Parlament mehr Mitsprache bei Bildungsreformen erhalten - auch zum Lehrplan 21. Ein überparteiliches Komitee aus Politikern, Lehrern und Unternehmer hat dazu eine Volksinitiative eingereicht. Sie wollen das Reformtempo drosseln.

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Die Initianten kämpfen nun vor Bundesgericht gegen die Einführung des Lehrplan 21. (Symbolbild: LZ)

Die Initianten kämpfen nun vor Bundesgericht gegen die Einführung des Lehrplan 21. (Symbolbild: LZ)

Mit dem geltenden Gesetz über die Volksschulbildung (VBG) ist es weder dem Luzerner Stimmvolk noch dem Kantonsrat als oberstes kantonales Aufsichtsorgan möglich in einschneidenden Bildungsfragen direkt Einfluss zu nehmen. Mit seiner Initiative «Bildungsreformen vor das Volk» setzt sich ein überparteiliche Komitee dafür ein, dass das Luzerner Stimmvolk zukünftig in wichtigen Schulfragen mitentscheiden darf und der Kantonsrat seine Aufsicht im Bereich Bildung umfassend wahrnehmen kann. Für die Initiative konnten am Freitag 4172 Unterschriften fristgerecht an das Amt für Gemeinden eingereicht werden.

red