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Kommentar

Luzern ist in der Car-Diskussion weit zurück gefallen

Das Luzerner Stadtparlament hat das Car-Dossier ohne klaren Auftrag an die Adresse des Stadtrats zurückgeschoben. Statt konkrete Lösungen zu finden, flüchtet sich der Rat jetzt in Grundsatzdiskussionen.
Robert Knobel
Robert Knobel, Leiter Ressort Stadt/Region Luzern

Robert Knobel, Leiter Ressort Stadt/Region Luzern

Die Luzerner Stadtrat stand mit seinem Bericht und Antrag «Attraktive Innenstadt» von Beginn weg auf verlorenem Posten. Deshalb ruhten die Hoffnungen auf der Sitzung vom heutigen Donnerstag des Grossen Stadtrats: Das Parlament sollte dem Stadtrat endlich einen klaren Auftrag erteilen, um in der Frage «Wohin mit den Touristencars?» einen Schritt weiter zu kommen.

Doch die Debatte zementierte bloss die hinlänglich bekannten Positionen. Die einzigen neuen Aspekte waren, dass die SP nicht mehr kategorisch gegen ein Innenstadt-Parkhaus ist, und dass die Schwanenplatz-Metro wieder höher im Kurs steht. Einen klaren Auftrag hat der Stadtrat nicht erhalten. Stattdessen wird er zu mehr «Partizipation» angehalten, und es soll eine Grundsatzdebatte über den Tourismus im Allgemeinen stattfinden.

Das Parlament foutiert sich weiter um eine konkrete Lösung in der Car-Frage und flüchtet sich in Grundsatzdiskussionen mit völlig ungewissem Ausgang. Damit ist Luzern im jahrelangen Hickhack um die Carparkplätze nicht bloss zum Ausgangspunkt, sondern noch weiter zurück gefallen.

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