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LUZERN: IV-Stelle spricht weniger Neurenten trotz mehr Anmeldungen

Die IV-Stelle Luzern hat 2015 gut zwölf Prozent weniger Neurenten zugesprochen, nämlich 756. Dies obschon die Zahl der Anmeldungen auf 4430 angestiegen war. Die Zahl der Rentenbezüger insgesamt sank ebenfalls um zwei Prozent auf 9915 Personen.
Eine langjährige Untersuchung zeigt: Schwyzer Gemeinden werden durch IV-Rentenaufhebungen weniger belastet als angenommen. (Bild: Keystone)

Eine langjährige Untersuchung zeigt: Schwyzer Gemeinden werden durch IV-Rentenaufhebungen weniger belastet als angenommen. (Bild: Keystone)

Die IV-Stelle zahlte total 322 Mio. Franken an Leistungen aus, wie sie am Donnerstag mitteilte. 1166 Menschen mit einer gesundheitlichen Beeinträchtigung unterstützte sie bei der beruflichen Eingliederung. Das sind acht Prozent mehr als im Vorjahr. Rund 700 Unternehmen halfen der IV-Stelle dabei.

Im vergangenen Jahr bezogen 2,5 Prozent der gesamten Luzerner Wohnbevölkerung eine IV-Rente. Der Anteil der Schweizer Bezüger in Relation zur Schweizer Wohnbevölkerung lag bei 2,5 Prozent. Bei Bezügern aus der Türkei lag das entsprechende Verhältnis bei 5,9 Prozent, bei Nationen aus Ex-Jugoslawien bei 4,8 Prozent, wie es in der Mitteilung heisst.

Nach eigenen Angaben deckte die IV-Stelle im vergangenen Jahr Missbrauchsfälle im Umfang von 4,6 (Vorjahr: 6,6) Millionen Franken auf. Insgesamt überprüfte sie 94 Verdachtsfälle, neun mittels Observationen. In zwölf Fällen erhärtete sich der Verdacht. (sda)

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