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LUZERN: Jailhotel: Streit um Mietzins eskaliert

Wird die Miete nicht gesenkt, gibts bald einen lärmigen Discotempel oder ein Sex-Etablissement. Das sagt der Jail-Pächter. Der Vermieter will von einer Reduktion nichts wissen.
Luca Wolf
Das Jailhotel in Luzern. (Bild: Archiv Fabienne Arnet / Neue LZ)

Das Jailhotel in Luzern. (Bild: Archiv Fabienne Arnet / Neue LZ)

Neue Querelen rund um das Jailhotel am Löwengraben in Luzern. Das 1999 umgebaute Gefängniss hat vorab wegen des Nachtclubs im Erdgeschoss immer wieder Probleme: Zu laute Musik, genervte Anwohner, diverse Betreiberwechsel oder Konkurse. Jetzt kritisiert Jail-Pächter Afrim Baftiroski öffentlich die Gebrüder Amberg, welche das Jailhotel im Baurecht vom Kanton Luzern übernommen haben. «Unsere grösste Sorge ist die absurd hohe Miete», so Baftiroski. «Wir bezahlen Amberg jährlich knapp eine halbe Million Franken für das Hotel und den Club. Der Vermieter zahlt jedoch an den Kanton jährlich nur etwa 156 000 Franken Baurechtszins.» Deshalb will der Pächter jetzt eine Mietzinsreduktion erreichen – jedenfalls für den Club-Bereich.

Bei Amberg, der Baftiroski schon länger loshaben möchte, kommt das nicht gut an. Dass die Miete zu hoch liege, sei eine falsche Unterstellung.

Baftiroski droht derweil offen, dass bei einer weiteren Schliessung des aktuellen Clubs ein Albanischer Hip-Hop-Club oder ein «innovatives Singlebarkonzept inklusive Einbindung der Hotelräume» folgen könnte.

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