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LUZERN: Jet-Flüge: Luzern will Auskunft

Die Regierung will nicht mehr Lärm in Emmen. Dafür konkretere Aussagen vom Bund.
Cyril Aregger
Präsentation eines Gripen-Kampfjets im Oktober 2012 auf dem Flugplatz Emmen. (Bild: Keystone/Alexandra Wey)

Präsentation eines Gripen-Kampfjets im Oktober 2012 auf dem Flugplatz Emmen. (Bild: Keystone/Alexandra Wey)

Der Luzerner Regierungsrat will sich beim Bund dafür einsetzen, dass die heute geltenden Regelungen beim Flugplatz Emmen in Bezug auf die Anzahl der definierten Flugbewegungen und Lärmbelastung «im Minimum» gleich bleiben wie heute. Auch wenn zukünftig Gripen-Kampfjets in Emmen stationiert werden sollten. Dies erklärt die Regierung auf eine Dringliche Anfrage von Peter Zosso (CVP, Luzern). Er fürchtet sich angesichts des neuen Stationierungskonzepts der Armee vor mehr Fluglärm in der Region Emmen – unter anderem wegen der neuen Gripen-Kampfjets. Diese sind beim Start bis zu sechsmal lauter als ein heutiger «Tiger».

Mehrlärm berechnen

Regierungsrätin Yvonne Schärli erklärte gestern im Rat, man sei bislang in Sachen Lärmbelastung «eher zurückhaltend gefahren». In der Vernehmlassung werden nun betroffene Gemeinden und der Schutzverband Stellungnahmen abgeben können. «Die Vernehmlassung zum Stationierungskonzept wird nun zeigen, ob wir so weiterfahren.» Schärli betonte weiter, dass der Bund in den Vernehmlassungsunterlagen des Bundes «nicht wirklich genau» informiere. So sind keine näheren Angaben zur künftigen Umsetzung des Stationierungskonzepts und insbesondere zur künftigen Nutzung der Standorte ersichtlich. Man werde im Rahmen der Vernehmlassung Klärung in Bezug auf den Typ des Flugzeugs und die Anzahl der Flugbewegungen fordern, schreibt die Regierung in ihrer Antwort. Schärli bekräftigte: «Wir wollen die Planzahlen wissen.» Man werde darauf drängen, dass der Bund den Mehrlärm errechnet.

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