LUZERN: Jugendsession stösst auf wenig Echo

Kurz vor Ende der Annmeldefrist für die erste Session des Jugendparlaments ist klar: Das Interesse ist gering. Die Organisatoren kümmert das nicht.

Lukas Nussbaumer
Drucken
Teilen
Diese Jugendlichen haben das Luzerner Jugendparlament gegründet. Im Bild vlnr: Mitinitianten Nico Planzer, Roman Stadelmann, Lea Fuchs und Till Hächler. (Bild: Manuela Jans / Neue LZ)

Diese Jugendlichen haben das Luzerner Jugendparlament gegründet. Im Bild vlnr: Mitinitianten Nico Planzer, Roman Stadelmann, Lea Fuchs und Till Hächler. (Bild: Manuela Jans / Neue LZ)

Es ist ein ambitiöses Ziel, das sich Nico Planzer gesetzt hat. Der Co-Präsident des Vereins Jugendparlament Kanton Luzern möchte bis in einigen Jahren rund 200 politinteressierte Jugendliche an Jugendsessionen begrüssen können. Vorerst muss der 18-Jährige aus Luzern kleinere Brötchen backen. Für die erste Jugendsession am 20. Oktober haben sich bis jetzt erst rund 30 Jugendliche angemeldet. Die Anmeldefrist läuft am Montag ab.

Nur zehn Kantonsräte dabei

Das tiefe Interesse bereitet Planzer jedoch keine grossen Sorgen. «Wir stehen ganz am Anfang und sind zufrieden, wenn am 20. Oktober 40 bis 50 Jugendliche mitmachen.» Ebenfalls auf wenig Echo stösst die Jugendsession bei den 120 Kantonsräten. Bis jetzt haben erst etwa zehn Parlamentarier ihr Erscheinen angekündigt.