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LUZERN: Juso protestiert gegen Massentourismus

Am Samstag protestierten Vertreter der Jungsozialisten der Stadt Luzern (JUSO) in Gummibooten auf dem Teich vor dem Löwendenkmal gegen Massentourismus. Luzern sei mehr als nur das Löwendenkmal und Uhrengeschäfte.
Auf dem Teich vor dem Löwendenkmal bezog die Juso Luzern am Samstag Stellung. (Bild: pd)

Auf dem Teich vor dem Löwendenkmal bezog die Juso Luzern am Samstag Stellung. (Bild: pd)

Mit der Aktion beim Löwendenkmal in der Stadt Luzern wollten am Samstag Jungsozialisten und Jungsozialistinnen auf die ihrer Meinung nach «prekäre Entwicklung des Luzerner Tourismus» aufmerksam machen. Tagestouristen würden nur wenige Stunden in Luzern verbringen und die Hotellerie und Gastronomie würden davon wenig profitieren, so die Jungpartei in ihrer Medienmitteilung. Die vielen Besucher würden vielmehr eine Belastung für die Bevölkerung und die Infrastruktur darstellen. Die Jungpartei will erreichen, dass in Luzern vermehrt sanfter Tourismus gefördert wird und Besucher mehrere Tage verweilen. Denn Luzern sei «mehr als nur ein Selfie-Hintergrund».

pd/spe

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