LUZERN: Kampagne für Fussgänger und Velofahrer

Die Stadt Luzern startet heute zum zweiten Mal die Kampagne «Rücksicht» für ein freundliches Miteinander von Velofahrern und Fussgängern. Die Kampagne fokussiert auf jene Verkehrsflächen, die gemeinsam benutzt werden.

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Solche Signete werden in der Stadt Luzern bald wieder zu sehen sein. (Bild: pd)

Solche Signete werden in der Stadt Luzern bald wieder zu sehen sein. (Bild: pd)

Gelegentlich komme es zwischen Velofahrern und Fussgängern zu unklaren und ab und zu auch gefährlichen Situationen, so die Stadt Luzern in einer Mitteilung. «Das Miteinander von Velofahrern und Fussgängern funktioniert immer dann reibungslos, wenn man sich mit Rücksicht und Respekt begegnet»,heisst es weiter. Achtsamkeit, ein angemessenes Tempo, ein Lächeln und eine freundliche Geste sollen helfen, Unfälle zu vermeiden.

«Rücksicht» - bereits zum zweiten Mal

Die Stadt Luzern versieht darum vom 10. April bis Anfang Mai 2015 verschiedene Stellen in der Innenstadt mit runden Signeten «Rücksicht». Auf Plakaten informiert sie über die an den jeweiligen Stellen gültigen Verkehrsregeln für Fussgänger und Velofahrer. «Die letztjährige Kampagne stiess sowohl bei den Velofahrern als auch bei den Fussgängern auf ein sehr gutes Echo. Wir stufen die Wirksamkeit der Kampagne hoch ein – deshalb wiederholen wir sie in diesem Frühling», sagt Martin Urwyler, Projektleiter Mobilität im Tiefbauamt der Stadt Luzern.

pd/shä

Wo Fussgänger und Velofahrer aufeinander treffen

Velofahren ist auf dem Trottoir nicht erlaubt. Auf speziell gekennzeichneten Rad- und Fusswegen (blaue Tafel mit einem Velo und einer Person darauf) hingegen schon. Ebenso in Begegnungszonen und auf gewissen Strassen in der Fussgängerzone der Alt- und Neustadt, beispielsweise Hertensteinstrasse, Mühlenplatz, Reusssteg, Helvetiagärtli. Überall hier benutzen Velofahrer und Fussgänger dieselbe Verkehrsfläche.