LUZERN: Kantis sollen Musik auslagern

Die Musikschulen der Gemeinden sollen neu alle Luzerner Kantischüler unterrichten; die Umbauidee sorgt für Wirbel.

Luzia Mattmann
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Musikschullehrerin Judith Lötscher erteilt Marino Brun in Grosswangen im vergangenen Februar Geigenunterricht. (Bild Pius Amrein)

Musikschullehrerin Judith Lötscher erteilt Marino Brun in Grosswangen im vergangenen Februar Geigenunterricht. (Bild Pius Amrein)

Es geht um Doppelspurigkeiten, zu hohe Kosten und mangelhafte Administration – unter anderem mit diesen Gründen befürworten die Musikschule Stadt Luzern und der Verband der Gemeindemusikschullehrer die Idee, dass die Luzerner Kantonsschulen ihren Instrumentalunterricht an die Gemeinden auslagern. In einer kantonalen Arbeitsgruppe laufen Gespräche, wie auf Anfrage der «Neuen Luzerner Zeitung» bestätigt wird. Bis im Herbst sollen Fakten zur Umbauidee zusammengetragen werden.

Kantilehrer: «Eine Sparübung»

Für Remo Herbst, Präsident des Verbandes der Luzerner Mittelschullehrer, ist die Auslagerung des Instrumentalunterrichts in die Gemeinden kein valabler Weg: «Das Ganze wäre eine Sparübung auf Kosten der Instrumentallehrpersonen und die Kantis würden einen gewichtigen Teil an Schulidentifikation und Öffentlichkeitswirkung verlieren.»

Bei der Dienststelle Gymnasialbildung des Kantons kennt man die «Reibungsflächen zwischen den Musikschulen», etwa in den Bereichen Anstellungsbedingungen oder Notengebung.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Luzerner Zeitung oder im E-Paper.