LUZERN: Kanton begrüsst Freigabe des Lehrplans 21

Der Luzerner Bildungsdirektor Reto Wyss begrüsst die Freigabe des überarbeiteten und gestrafften Lehrplans 21 durch die Deutschschweizer Erziehungsdirektoren-Konferenz D-EDK. Der Kanton Luzern hat die Wochenstundentafeln zusammen mit dem Lehrplan bereits vor einem Jahr in eine breite Vernehmlassung geschickt.

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Bildungsdirektor Reto Wyss, hier zu Besuch bei einer Schulklasse in Ebnet, begrüsst die Freigabe des Lehrplans 21. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)

Bildungsdirektor Reto Wyss, hier zu Besuch bei einer Schulklasse in Ebnet, begrüsst die Freigabe des Lehrplans 21. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)

Die Deutschschweizer Erziehungsdirektoren-Konferenz D-EDK hat am Freitag den überarbeiteten Lehrplan 21 vorgestellt und die Freigabe in den Kantonen lanciert. Damit sind nun die einzelnen Kantone am Zug und entscheiden über die Einführung des Lehrplans 21 in ihren Volksschulen.

Der Kanton Luzern begrüsst, dass der Lehrplan 21 nun öffentlich vorliegt, wie die die Staatskanzlei mitteilte. Bildungsdirektor Reto Wyss zeigte sich erfreut, dass die Bearbeitungsaufträge aus den kantonalen Konsultationen ernst genommen und umgesetzt wurden. So seien im nun vorliegenden Lehrplan die Forderungen aus der Luzerner Vernehmlassung weitgehend berücksichtigt worden.

Die Diskussion um zwei Fremdsprachen in der Primarschule wird losgelöst vom Lehrplan 21 auf nationaler Ebene von der Schweizerischen Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK) geführt. Allerdings wird diese Frage in Luzern vermutlich an der Urne entschieden – dies aufgrund einer Initiative, die im September 2014 eingereicht wurde.

pd/zim