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LUZERN: Kanton braucht neue Asylplätze – dringend

Der Bund weist Luzern pro Monat 80 Asylsuchende zu. Sie unterzubringen wird schwieriger. Zumal nur ein Asylzentrum gesichert ist.
Ende April gehen die Lichter aus: Das provisorische Zentrum Chlotisberg in Gelfingen. (Bild Chris Iseli/Neue LZ)

Ende April gehen die Lichter aus: Das provisorische Zentrum Chlotisberg in Gelfingen. (Bild Chris Iseli/Neue LZ)

Im Kanton Luzern droht möglicherweise Ungemach: Von den drei Asylzentren, die in Betrieb sind, ist nur eines gesichert, der Sonnenhof, Emmenbrücke (150 Plätze). Beim zweiten, dem Witenthor, Malters (75 Plätze), prüft die Gemeinde als Besitzerin den Verkauf.

Offen ist, ob der Kanton den Zuschlag erhält und das Zentrum weiterführen kann, oder ob Private dort Wohnungen beziehen. Das dritte, provisorische Zentrum Chlotisberg in Gelfingen ist nur bis April im Betrieb. Auch hier laufen Kaufverhandlungen.

Jeden Monat 80 Personen mehr
Die Wohnungssuche für Asylbewerber läuft zurzeit auf Hochtouren: Im Kanton müssen monatlich rund 80 Asylsuchende neu untergebracht werden. Luzern muss gemäss Bundesrichtlinien 4,9 Prozent der Personen aufnehmen, die neu ein Asylgesuch einreichen.

Da der Wohnungsmarkt ausgetrocknet ist, finden sich kaum freie Wohnungen. Auch andere Kantone haben Probleme. Gegenüber dem «Sonntag» sprach der Berner Regierungsrat Hans-Jürg Käser gar von einer «absoluten Notlage».

Karin Winistörfer

Mehr zum Thema lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Luzerner Zeitung.

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