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LUZERN: Kantonalbank mit höherem Gewinn im Halbjahr

Die Luzerner Kantonalbank (LUKB) hat im ersten Halbjahr 2013 den Unternehmensgewinn um 1,4 Prozent auf 91,3 Mio. Fr. erhöht, dies obwohl im wichtigen Zinsengeschäft weniger verdient worden ist. Möglich wurde das Plus auch durch Einsparungen beim Geschäftsaufwand.
LUKB-Direktor Bernard Kobler. (Archivbild Manuela Jans / Neue LZ)

LUKB-Direktor Bernard Kobler. (Archivbild Manuela Jans / Neue LZ)

Bankdirektor Bernard Kobler bezeichnete am Dienstag das Ergebnis als solide. Für das Gesamtjahr erwartet er ein Unternehmensgewinn in der Höhe von 2012. Damals konnten 178,3 Mio. Fr. ausgewiesen werden.

Die börsenkotierte LUKB konnte in den ersten sechs Monaten 2013 den Brutterfolg gegenüber der Vorjahresperiode nur um 0,3 Prozent auf 220,2 Mio. Fr. steigern. Grund dafür ist das Zinsengeschäft.

Der Erfolg aus dem Zinsengeschäft ging um 3,6 Prozent auf 159,3 Mio. Fr. zurück. Finanzchef Marcel Hurschler begründete dies damit, dass zur Zeit die Zinsabsicherungsgeschäfte keine Erträge bringen würden, aber auch kaum Kosten verursachten.

Der Handel war dank grösseren Wechselkursschwankungen lebhafter. Der Handelserfolg nahm folglich um 27,5 Prozent auf 15,6 Mio. Fr. zu. Zugelegt haben auch der Kommissionserfolg (39,6 Mio. Franken, plus 3,5 Prozent) und der übrige ordentliche Erfolg (5,7 Mio. Franken, plus 53,8 Prozent).

Auf der Kostenseite konnte die LUKB den Geschäftsaufwand um 1,2 Prozent auf 101,9 Mio. Fr. senken. Der Sachaufwand wurde um 5,5 Prozent reduziert. Die Kosten für das Personal erhöhten sich bei einem konstanten Bestand um 0,7 Prozent.

Tiefe Rückstellungen

Der Bruttogewinn legte um 1,7 Prozent auf 118,3 Mio. Fr. zu. Die Position Wertberichtigungen, Rückstellungen und Verluste beträgt 6,0 Mio. Franken, sie ist damit um 11,0 Prozent tiefer ausgefallen als im ersten Halbjahr 2012.

Der Konzerngewinn wird auf 88,1 Mio. Fr. beziffert, was einem Wachstum von 5,3 Prozent entspricht. Diese im Vergleich zum Unternehmensgewinn starke Zunahme wird damit begründet, dass die Reserven für allgemeine Bankrisiken schwächer dotiert worden seien.

Die Kundenausleihungen wuchsen gegenüber Ende 2012 um 1,5 Prozent auf 23,1 Mrd. Franken und somit weniger stark als im letzten Jahr. Von diesem Volumen entfallen 19,3 Mrd. Fr. auf Hypotheken (plus 2,4 Prozent).

Kobler begründete das schwächere Wachstum damit, dass die LUKB bei der Immobilienfinanzierung eine zurückhaltende Politik verfolge und den Markt nicht anheizen wolle. Zudem würden sich viele Unternehmen bei Investitionen in die Infrastruktur zurückhalten.

Die bei der LUKB verwalteten Kundenvermögen nahmen um 3,9 Prozent auf 26,8 Mrd. Fr. zu. Der Zufluss von Nettoneugeld betrug 578 Mio. Franken.

sda

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