LUZERN: Kantonspolizei überführt Einbrecherbande

Die Kantonspolizei Luzern hat gegen sechs mutmassliche Täter aus dem Kosovo ermittelt. Sie sollen 315 Einbrüche und 100 Diebstähle verübt haben.

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(Symbolbild Patrik Pauli/Neue LZ)

(Symbolbild Patrik Pauli/Neue LZ)

Die sechs mutmasslichen Täter haben in den Jahren 2001 bis 2008 insgesamt 315 Einbrüche und 100 Autodiebstähle verübt. Der Deliktsbetrag aus Diebstahl beläuft sich auf über 1,8 Millionen Franken, wie die Kantonspolizei Luzern in einer Mitteilung bekannt gibt.

Die Einbrüche wurden in den Kantonen Aargau, Bern, Freiburg, Luzern, Nidwalden, St. Gallen, Solothurn, Schwyz, Thurgau, Zug und Zürich durchgeführt. Die
Gruppierung verübte die Einbrüche in wechselnder Zusammensetzung insbesondere in Firmen. Dazu entwendeten sie im Vorfeld meist ein Auto.

Die Männer hatten es vor allem auf Bargeld, Zigaretten, Telefon-Karten, Autobahnvignetten, Handys und Digitalkameras abgesehen. Die Kantonspolizei Luzern hat für die Ermittlung der Tatbestände intensiv mit den betroffenen Kantonen zusammengearbeitet. Die sechs Männer sind zwischen 26 und 45 Jahren alt und stammen aus dem Kosovo. Nur einer der Männer verfügt über eine Aufenthaltsbewilligung für die Schweiz. Die anderen Personen halten sich illegal in der Schweiz auf.

ost