LUZERN: Kantonsspital macht 50 Millionen Gewinn

Das Kantonsspital hat 2013 seinen Gewinn erneut fast verdoppelt. Grund sind ein starkes Leistungswachstum und eine gute Auslastung.

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Das Spital erzielt ein sehr gutes Jahresergebnis. Blick in den neuen Operationssaal im Kinderspital. Auf dem Bild sind Markus Diehl (Fachmann Operationsstechnik HF) und Philipp O. Szavay (Chefarzt Kinderchirurgie Kinderspital Luzern) im Gespräch. (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)

Das Spital erzielt ein sehr gutes Jahresergebnis. Blick in den neuen Operationssaal im Kinderspital. Auf dem Bild sind Markus Diehl (Fachmann Operationsstechnik HF) und Philipp O. Szavay (Chefarzt Kinderchirurgie Kinderspital Luzern) im Gespräch. (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)

Der Gewinn des Kantonsspitals stieg gegenüber dem Vorjahr um 47 Prozent auf 50 Millionen Franken. Der Betriebsertrag legte um 7,2 Prozent auf 801 Millionen Franken zu. Nebst um 10 Prozent mehr Leistungen im ambulanten Bereich gab es auch im stationären Bereich 3,1 Prozent mehr Austritte, teilte das Spital am Donnerstag mit. Zu einem deutlichen Anstieg stationärer Leistungen kam es vor allem in der Rehabilitation.

Das Luzerner Kantonsspital versorgte im vergangenen Jahr rund 39'000 stationäre Patienten. Das waren rund 1000 Personen mehr als im Vorjahr. Darüber hinaus zählte das Spital fast 517'000 ambulante Patientenkontakte, rund 24'000 mehr als im Vorjahr.

Das Unternehmen mit seinen Spitälern in Luzern, Sursee, Wolhusen und der Höhenklinik Montana VS zählte rund 850 Akutbetten, 20 mehr als im Jahr zuvor. Die Zahl der Mitarbeiter stieg um rund 200 auf 6070.

Die Spitalleitung spricht von einem «sehr guten» Ergebnis. Das Verhältnis von Gewinn vor Zinsen und Abschreibungen (Ebitda) und Betriebsertrag und damit die Rentabilität von 11 Prozent erfülle die langfristige Eigenfinanzierung.

In den nächsten 10 bis 15 Jahren plant das LUKS Neubauten für über eine Milliarde Franken. Dafür seien gute operative Gewinne nötig, heisst es im Jahresbericht. Wegen des hohen Cash-Bedarfs werde das Spital dennoch gezwungen sein, auf fremde Gelder zurückzugreifen.

sda/rem