LUZERN: Kantonsspital verzeichnet Patientenrekord

Im Jahr 2016 behandelte das Luzerner Kantonsspital (LUKS) ambulant und stationär so viele Patienten wie noch nie.

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Im Archivbild: Dr. med Carolin Hauschild, Leiterin der Notfallpraxis des LUKS. (Bild: Boris Bürgisser (Luzern, 29. November 2016))

Im Archivbild: Dr. med Carolin Hauschild, Leiterin der Notfallpraxis des LUKS. (Bild: Boris Bürgisser (Luzern, 29. November 2016))

42 760 stationäre Patientinnen und Patienten, 596 798 ambulante Patientenkontakte, 3223 Geburten, 6853 Mitarbeiter, 1923 Auszubildende: Das LUKS verzeichnete im Jahr 2016 in allen Bereich ein hohes Wachstum. Das teilt das Luzerner Kantonsspital am Donnerstag mit.

Das LUKS erzielte 2016 bei einem Umsatz von 905.4 Millionen Franken einen Gewinn von 26.5 Millionen Franken. Davon erhalte der Kanton Luzern als Eigner eine Dividende von 17.7 Millionen Franken. Der Gewinn diene der Finanzierung der anstehenden Investitionen.

Das positive Jahresergebnis sei auf ein Wachstum in allen Bereichen zurückzuführen. Der Umsatz habe im ambulanten Bereich um 6.5 Prozent und im stationären um 0.9 Prozent zugenommen. Gründe für den Ergebnisrückgang gegenüber den Vorjahren (Jahresgewinn 2015: 44.9 Millionen Franken) seien Tarifsenkungen, stark gestiegene Personalkosten (z. B. infolge Umsetzung des Arbeitsgesetzes) sowie höhere Abschreibungen aufgrund von dringenden Ersatz- und Neuinvestitionen.

Meilensteine 2016

Das LUKS investiere seine Ergebnisse konsequent in Fachkräfte, medizinische Innovationen, neue Technologien und Bauprojekte. In diversen Bereichen habe das LUKS im Jahr 2016 Meilensteine erreicht: Wichtig war beispielsweise die Festlegung des weiteren Vorgehens zum Neubau LUKS Wolhusen durch den Spitalrat. Mit dem Bezug des Neubaus der Augenklinik wurden zudem alle augenmedizinischen Disziplinen und Spezialisten unter einem Dach in modernen Räumlichkeiten vereint. Die Augenklinik am LUKS ist die schweizweit grösste und führend in der komplexen Spitzenmedizin.

 

pd/nop