LUZERN: Kapellbrücke: Das Dach muss weg

Zum ersten Mal seit dem Brand 1993 muss das Dach der Kapellbrücke komplett ab- und wieder neu gedeckt werden. Und eine Expertise wird zeigen, ob es Schäden am Bauwerk hat.

Sarah Weissmann
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Sicht auf die Brücke von einem Gebäude an der Bahnhofstrasse. (Bild Pius Amrein)

Sicht auf die Brücke von einem Gebäude an der Bahnhofstrasse. (Bild Pius Amrein)

Das Dach der Luzerner Kapellbrücke kommt etappenweise weg. Es muss – voraussichtlich im kommenden Jahr – erstmals seit dem Wiederaufbau von 1994 komplett ab- und wieder neu gedeckt werden. Die Holzbrücke ist mit den seltenen, historischen Biberschwanzziegeln und Schindeln gedeckt. «Bei diesem Dachtyp ist es für die Langlebigkeit zwingend, das Dach alle 15 bis 20 Jahre umzudecken», wie Markus Sigrist, Projektleiter Infrastrukturprojekte im Stadtluzerner Tiefbauamt auf Anfrage der «Neuen Luzerner Zeitung» erklärt.

Kommt hinzu: die nächste Woche laufenden regulären Instandstellngsarbeien bereiten gleichzeitig eine Grosskontrolle vor. Um abzuklären, welche Sanierungsmassnahmen genau nötig sind, hat die Stadt ein Ingenieurbüro mit einer Expertise beauftragt.