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LUZERN: Kapellbrücke erhält nun doch keine neue Beleuchtung

Die neue Beleuchtung der Kapellbrücke wird nicht realisiert. Nach Angaben der Interessengemeinschaft IG Inszenierung Kapellbrücke sind vor allem zu hohe Kosten der Grund für den Projektstopp.
Wikipedia-Manipulationen bei Luzerner Attraktionen: Falsche Bescheidenheit bei der Kapellbrücke: Diese ist gemäss einem zwischenzeitlichen Eintrag die «jüngste überdachte Holzbrücke Europas». Dabei gilt sie trotz Brand als die älteste. (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)

Wikipedia-Manipulationen bei Luzerner Attraktionen: Falsche Bescheidenheit bei der Kapellbrücke: Diese ist gemäss einem zwischenzeitlichen Eintrag die «jüngste überdachte Holzbrücke Europas». Dabei gilt sie trotz Brand als die älteste. (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)

Die IG Inszenierung Kapellbrücke/Wasserturm hat den Entschluss gefasst, das geplante Projekt Partikel Plan nicht mehr weiter zu verfolgen. Der Projektstopp sei ihr nicht leicht gefallen, schreibt die IG in einer Medienmitteilung vom Montag. Der Projektstopp werde umso mehr bedauert, als es sich generell um ein künstlerisch überzeugendes Konzept handle. Auch hätten die Tests im Januar 2016 die erwartet positiven optischen Effekte gezeigt.

Allerdings hätten sich nach eingehenden Diskussionen und der Auswertung der Tests auch Vorbehalte bestätigt. So haben ein zu hoher Aufwand bei Kosten und Energieverbrauch sowie ein bezüglich Logistik und Kosten aufwändiger Ganzjahresbetrieb zu diesem Entscheid geführt. Dazu kommt die Möglichkeit von optischen Effekten, die bei feuchter Witterung als störend empfunden werden können.

Die IG zieht dennoch eine positive Gesamtbilanz. Aus den Tests und auch den Ergebnissen des Wettbewerbs hätten wichtige Erkenntnisse resultiert, die später bei ähnlichen Projekten wieder Verwendung finden können.

Tatsächlich will die Stadt vom entwickelten Knowhow und Netzwerk profitieren, wie der Luzerner Stadtarchitekt Jürg Rehsteiner auf Anfrage sagte. Der Ball liege nun klar bei der Stadt. Man habe das Bedürfnis einer beleuchteten Kapellbrücke erkannt und werde in einem nächsten Schritt neue Möglichkeiten prüfen. Im Vordergrund stehe nichts Spektakuläres. Der Stadtarchitekt denkt beispielsweise an eine pragmatische Lösung im Rahmen des städtischen Plan Lumière, dem das Volk 2008 zugestimmt hatte.

Im Sommer 2013 hatte die IG Inszenierung Kapellbrücke/Wassertrum einen Wettbewerb ausgeschrieben. Das Projekt «Partikel Plan» eines holländischen Kreativteams setzte sich gegen acht weitere Vorschläge durch. Die IG rechnete mit Investitionen von rund 1,5 Millionen Franken und jährlichen Betriebskosten von gegen 100'000 Franken. Das Geld hätte vor allem von privaten Sponsoren kommen sollen.

sda/zim

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