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LUZERN: Kapellbrücke: Pfähle werden morsch

Sechs Stützen der über 600 Jahre alten Kapellbrücke müssen ersetzt werden. Ob dies nachhaltig ist, zeigt eine Studie. Diese ist allerdings unter Verschluss.
Lena Berger
1969 wurde die Kapellbrücke zuletzt komplett ab- und wieder aufgebaut, um die Stützen zu ersetzen. (Bild Stadtarchiv Luzern)

1969 wurde die Kapellbrücke zuletzt komplett ab- und wieder aufgebaut, um die Stützen zu ersetzen. (Bild Stadtarchiv Luzern)

Die Kapellbrücke ist die älteste gedeckte Holzbrücke Europas – und der Stolz eines jeden Luzerners. Doch am Wahrzeichen nagt der Zahn der Zeit. Die Stützen der Brücken sind im Bereich des Wasserspiegels anfällig für Pilzbefall und müssen entsprechend alle 40 bis 50 Jahre ersetzt werden. In der Vergangenheit musste jeweils die gesamte Brücke abgebaut werden, um neue Pfähle in den Seegrund rammen zu können. Zuletzt wurde die Brücke 1969 auf ein neues Fundament gestellt. Etliche Pfähle haben demnach ihre Lebenserwartung erreicht. Um einen kompletten Rückbau zu umgehen, wurde in den letzten Jahren eine neue Methode getestet: Einzelne Stützen zu ersetzen und zu verstärken. Eine Untersuchung aus dem Jahr 2013 zeigt, ob diese Methode nachhaltig ist. Die Studie ist allerdings mit einer Sperrfrist zur Veröffentlichung belegt – sie dauert zehn Jahre.

Lena Berger

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