LUZERN: Kapellbrücke wird für zwei Wochen gesperrt

Nur 15 Jahre nach dem Neubau der Kapellbrücke braucht diese bereits einen neuen Holzboden. Deshalb wird die Brücke im nächsten Jahr gesperrt - so lange wie noch nie.

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Das Wahrzeichen Luzerns aus der Luft. (Bild Eveline Bachmann / Neue LZ)

Das Wahrzeichen Luzerns aus der Luft. (Bild Eveline Bachmann / Neue LZ)

Am 18. August 1993 blickte die Welt nach Luzern: Damals stand das Wahrzeichen der Stadt, die Kapellbrücke, in Flammen. «Wir bauen die Brücke unverzüglich wieder auf», erklärte der damalige Stadtpräsident Franz Kurzmeyer schon kurz nach dem Brand.

Erste grosse Sanierung
Jetzt, 15 Jahre danach, steht der neu gebauten Brücke eine grosse Sanierung bevor: Das städtische Tiefbauamt plant, den gesamten Holzboden der Kapellbrücke zum ersten Mal seit dem Neubau komplett auszuwechseln. Gemäss Jörg Hartmann, Brückenmeister der Stadt, soll dies im nächsten Jahr geschehen.

Die Sanierungsarbeiten werden gemäss Hartmann zwei Wochen dauern, während dieser Zeit wird die Brücke gesperrt. Dass die neu gebaute Brücke während so langer Zeit geschlossen wird, gabs gemäss Hartmann noch nie. Im Jahr 2004, als die Treppenaufgänge neu gemacht wurden und im letzten Jahr, als die alten, vom Brand unversehrten Holzpfeiler erneuert wurden, musste die Brücke jeweils nur einige Tage gesperrt werden.

 Wann genau im nächsten Jahr der Boden erneuert wird, steht noch nicht fest: «Entweder im Frühling oder im Herbst, wenn es nicht so viele Touristen in der Stadt hat», sagt Hartmann.

Martin Messmer

Den ausführlichen Artikel zum Thema lesen Sie am Samstag in der Neuen Luzerner Zeitung.