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LUZERN: Kartoffelanbau: Starker Rückgang

Die Anbaufläche für Kartoffeln sinkt – auch im Kanton Luzern. Dafür aber steigt die Qualität.
Die Kartoffelernte 2013 wird gut, sagt Landwirt Meinrad Pfister aus Altishofen, hier auf einem seiner Felder bei einer Probe. (Bild Manuela Jans)

Die Kartoffelernte 2013 wird gut, sagt Landwirt Meinrad Pfister aus Altishofen, hier auf einem seiner Felder bei einer Probe. (Bild Manuela Jans)

Ein klassisches Kartoffelgebiet ist der Kanton Luzern nicht. Er stellt nur 1,5 Prozent der schweizerischen Anbaufläche; führend sind Bern, Freiburg und Waadt. Trotzdem fördert der Blick in die Zahlen der Luzerner Statistik (Lustat) Erstaunliches zu Tage. Stand im Jahr 1975 in Luzern noch eine landwirtschaftliche Nutzfläche von 798 Hektare für die Produktion von Kartoffeln zur Verfügung, sind es 2011 noch 137 Hektare. Also weniger als ein Fünftel von damals. Insgesamt bauen noch 84 Landwirte gewerbsmässig Kartoffeln an.

Qualitätsansprüche steigen

Ist Herr und Frau Schweizer die Kartoffel verleidet? Die Antwort lautet: Jein. Marie-Therese Lütolf, Leiterin der Obsthalle von Fenaco Sursee sagt, dass der Bund nach dem Ende des Krieges die Kartoffelpreise noch bis in die 90-er-Jahre weiter reguliert und den Kauf der Ernten garantiert habe. Nicht nur die geringere Nachfrage nach Kartoffeln, sondern auch die Normalisierung der Produktion auf ein vernünftiges Niveau erklärt den massiven Rückgang der Anbauflächen. Die Kartoffel hat sich zu einer arbeitsintensiven Spezialkultur entwickelt. «Die Anforderungen sind durch die produktionstechnischen Fortschritte und die Ökologisierung gewaltig gestiegen», sagt Lütolf.

Landwirt Meinrad Pfister sagt: «Die hohen Anforderungen an die Qualität sind auch ein Grund für den Rückgang. Wenn die Qualität stimmt, ist das Geschäft lukrativ. Wenn nicht, ist der Schaden gross.»

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Stephan Santschi

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