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LUZERN: Kein Hilfswehr bei der Seebrücke in Luzern

Ein Hilfswehr beim Reuss-Ausfluss ist nicht tauglich. Zu diesem Schluss kommen die Kantone Luzern und Aargau. Deshalb wird das Projekt nicht weiterverfolgt.
Die Idee eines Hilfswehr bei der Seebrücke in Luzern wird nicht weiterverfolgt. (Archivbild Corinne Glanzmann)

Die Idee eines Hilfswehr bei der Seebrücke in Luzern wird nicht weiterverfolgt. (Archivbild Corinne Glanzmann)

Die Kantone Luzern und Aargau haben ein Hilfswehr beim Reuss-Ausfluss des Vierwaldstättersee in Luzern in Betracht gezogen und nun als ungenügend beurteilt. Dies schreiben die Kantone in einer Medienmitteilung. Das Hilfswehr hätte oberhalb des Reusswehrs bei der Seebrücke gebaut werden sollen, um im Hochwasserfall das Wasser dosiert ableiten zu können. Soweit kommt es nun nicht.

Alternative Konzepte wie Rückhalteräume oder die Erhöhung von Dämmen entlang der Reuss seien effektiver, robuster und effizienter, schreiben die Kantone. Mit dem Einsatz eines Hilfswehr wäre zudem das Risiko für die Kantone rund um den Vierwaldstättersee bei einem Hochwasser gestiegen. Ebenso sei das Nutzen-Kosten-Verhältnis ungenügend.

Im Kanton Luzern soll der Hochwasserschutz entlang der Reuss verbessert werden. Derzeit steht das Projekt für einen 13 Kilometer langen Flussabschnitt in der Vernehmlassung. Gerechnet wird mit Kosten von 167 Millionen Franken (Zum Artikel »).

Im Aargau sind im unteren Reusstal ab Bremgarten Massnahmen zum Schutz grösserer Ortschaften umgesetzt. Im oberen Reusstal wird das Ausleit- und Rückhaltekonzept weiter verfolgt.

rem

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