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LUZERN: Kein Marroni-Kontingent

Die Stadt ist überzeugt: Vier Marronistände sind genug. Doch Geschäft mit den heissen Kastanien läuft auch abseits der klassischen Stände gut.
Marroni am Schweizerhofquai: Mini-Filiale der Bäckerei Bachmann. (Bild Lena Berger)

Marroni am Schweizerhofquai: Mini-Filiale der Bäckerei Bachmann. (Bild Lena Berger)

Über Wochen haben die Marroniverkäufer der Stadt Luzern um ihre Existenz gefürchtet. Die Stadt hatte vor, ihre Standplätze zu verlosen, weil sich zwei zusätzliche Interessenten darum beworben hatten. Weitere Plätze zu schaffen, lehnte sie ab. «Die letzten Jahrzehnte haben gezeigt, dass vier Marronistände die Nachfrage abdecken», sagte Mario Lütolf, Verantwortlicher Stadtraum und Veranstaltungen in unserer Zeitung.

Doch dem ist offenbar nicht so. Seit letztem Jahr verkauft auch die Mini-Filiale der Confiserie Bachmann an bester Lage am Schweizerhofquai Marroni. «Die Bevölkerung hatte dieses Anliegen, denn sonst gibt es an der Seepromenade ja nirgendwo Marroni zu kaufen», erklärt Geschäftsleiter Raphael Bachmann. Die Filiale liegt auf einem Grundstück, das der Stadt gehört. Warum also darf Bachmann Marroni verkaufen, wenn vier Stände doch genügen?

Mario Lütolf erklärt, der Kiosk sei verpachtet. «Und das im Konzessionsvertrag vereinbarte Kiosksortiment schliesst den Verkauf von Marroni nicht aus.» Entscheidend für die Bewilligung der temporären Stände seien nicht Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen, sondern die Frage, wie viel temporäre Infrastruktur es im öffentlichen Raum vertrage. «Es gibt kein Marroni-Kontingent.»

Lena Berger

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