LUZERN: Keine Einigung zwischen Stadt Luzern und CKW

Die Verhandlungen zwischen der Stadt Luzern und der Centralschweizerischen Kraftwerken (CKW) in Bezug auf den Stadtteil Littau sind nicht erfolgreich. Die CKW ist nicht bereit, einen Teil des Netzgebiets abzugeben.

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Die CKW versorgen die Littauer Gebiete Reussbühl, Littauerboden und Ruopigen mit Energie. (Bild: Manuela Jans / Neue LZ)

Die CKW versorgen die Littauer Gebiete Reussbühl, Littauerboden und Ruopigen mit Energie. (Bild: Manuela Jans / Neue LZ)

Das Parlament hat am 30. Januar 2014 den Konzessionsvertrag für den neuen Stadtteil Littau zur Überarbeitung an den Stadtrat zurückgewiesen. In erster Linie sollte der Stadtrat prüfen, ob das Netzgebiet für das Verteilnetz für Strom der CKW auf städtischem Boden an energie wasser luzern (EWL) übertragen werden kann.

Der Konzessionsvertrag regelt, zu welchen Auflagen die Energieversorger auf Stadtgebiet Leitungen für Strom legen und betreiben dürfen. Speziell ist, dass die Stadt mit ihrem Tochterunternehmen EWL einen eigenen Energieversorger hat. EWL ist denn auch für einen Grossteil der Stadt zuständig, was in einem entsprechenden Konzessionsvertrag geregelt ist. Für die Littauer Gebiete Reussbühl, Littauerboden und Ruopigen jedoch ist seit jeher die CKW zuständig. Das hat sich auch durch die Fusion Luzern-Littau nicht verändert.

Wie die Stadt Luzern am Dienstag mitteilt, ist die CKW nicht bereit, einen Teil des Netzgebiets abzugeben. Laut CKW ist das Littauer Versorgungsgebiet aus finanziellen, technischen und wirtschaftlichen Gründen fürs Unternehmen lukrativer als die Verteilnetze auf dem Land.

Der Stadtrat hat sich deshalb entschieden, dem Grossen Stadtrat den ursprünglichen Vertrag unverändert nochmals zum Beschluss vorzulegen.

rem