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LUZERN: Kinderspital erhält dank Spende moderneren Aufwachraum

Bereits Anfang Mai sollen sich kranke Kinder nach einer Operation in einem neuen Aufwachraum erholen können. Die Gesamtkosten von 800'000 Franken übernimmt eine hiesige Stiftung.
Thomas J. Neuhaus an dem Ort wo die neuen Räumlichkeiten im Kinderspital entstehen sollen. Die Umbauarbeiten sind bereits im Gange - im Hintergrund zu sehen ist der OPS und rechts hinter der weissen Wand soll der neue Raum entstehen. Anm. des Fotgrafen: leider keine näheren Angaben. Das Bild entstand am Mittwoch, 21. Februar 2018. Bild: (Pius Amrein / LZ) Spital, Kinderspital, Gesundheit, Arzt, Professor, Kinder (Bild: Pius Amrein (Luzern, 21. Februar 2018))

Thomas J. Neuhaus an dem Ort wo die neuen Räumlichkeiten im Kinderspital entstehen sollen. Die Umbauarbeiten sind bereits im Gange - im Hintergrund zu sehen ist der OPS und rechts hinter der weissen Wand soll der neue Raum entstehen. Anm. des Fotgrafen: leider keine näheren Angaben. Das Bild entstand am Mittwoch, 21. Februar 2018. Bild: (Pius Amrein / LZ) Spital, Kinderspital, Gesundheit, Arzt, Professor, Kinder (Bild: Pius Amrein (Luzern, 21. Februar 2018))

Chiara Stäheli

chiara.staeheli@luzernerzeitung.ch

Das Kinderspital des Luzerner Kantonsspitals schafft einen neuen Aufwachraum für die kleinen Patienten. An diesem Ort werden die Kinder nach erfolgter Operation überwacht und betreut, bevor sie ins reguläre Zimmer auf der Station zurückkehren. Der geplante Umbau verdankt das Kinderspital der in Luzern beheimateten Fischbacher-Labhardt Spitalstiftung. Diese deckt die gesamten Kosten in der Höhe von 800'000 Franken.

Der neue Aufwachraum ermöglicht gemäss Thomas Neuhaus, Leiter des Kinderspitals, eine optimale Betreuung nach der Operation: «Bisher sind die Patienten vom Operationssaal entweder direkt auf die Abteilung oder bei weniger stabilem Zustand auf die Intensivstation verlegt worden. Der Raum kommt direkt neben den Operationssälen zu liegen und die Patienten werden dort in den ersten Stunden nach der Operation überwacht und betreut.» Anschliessend verlege man die Patienten auf die verschiedenen Abteilungen – sofern deren Zustand stabil ist.

Aufwachbetten statt Küche für Milchschoppen

Der für den Aufwachraum vorgesehene Raum wurde bis anhin zur Zubereitung der Milchschoppen für die Neugeborenen genutzt –als sogenannte Milchküche. Da diese zum Jahresbeginn in die Frauenklinik verlegt wurde, können in der ehemaligen Milchküche nun fünf Aufwachbetten mit den notwendigen Einrichtungen und Überwachungsgeräten installiert werden.

Bereits in den nächsten Wochen starten die Arbeiten am Aufwachraum. Der Spitalbetrieb läuft während der Umbauzeit wie gewohnt weiter. Die Verantwortlichen rechnen damit, den neuen Raum Anfang Mai in Betrieb nehmen zu können.

Die aktuelle Zuwendung für den Aufwachraum freut insbesondere den Direktor des Luzerner Kantonsspitals, Benno Fuchs: «Gerade dank Institutionen wie der Spitalstiftung können wir wichtige Projekte am Kinderspital gezielt vorantreiben.»

Nicht nur die Spitalleitung, auch der Stiftungsvorstand zeigt sich erfreut: «Die Modernisierung des Aufwachraums ist ein wichtiges Element zur Förderung der Kindermedizin. Wir freuen uns, dass wir einen aktiven Beitrag zur Entwicklung des Kinderspitals leisten können», sagt Stiftungspräsidentin Susanne Suter-Wick.

Seit dem Bau des Kinderspitals hat die Stiftung erst einmal eine Spende in vergleichbarer Höhe getätigt. Im Jahr 2014 überwies die Kinderspitalstiftung knapp eine Million Franken, die für die Renovation des Operationssaals eingesetzt wurde.

Spenden sind für das Kinderspital wichtig

Die Stiftung wurde im Jahr 1960 von Gertrud Fischbacher-Labhardt gegründet, um den Bau und den Betrieb des Kinderspitals Luzern zu finanzieren. Sie hat damit gemäss Kinderspital-Leiter Thomas Neuhaus massgeblich zur Entstehung und zum Bau des Kinderspitals im Jahr 1971 beigetragen: «Ohne die namhafte Unterstützung der Stiftung wäre das Kinderspital erst später entstanden.»

Die Stiftung ist direkt an das Kinderspital gebunden und ihre Mitglieder verwalten das Stiftungsvermögen und die daraus entstehenden Zinserträge. Damit unterstützt sie das Kinderspital bei der Erfüllung notwendiger Aufgaben, die das Budget überschreiten. Sie verfolgt das Ziel, mit Spenden wichtige Projekte zur stetigen Weiterentwicklung des Kinderspitals voranzutreiben.

Gemäss Thomas Neuhaus sind Spenden wie jene der Spitalstiftung von grosser Bedeutung für das Kinderspital: «Die Kindermedizin im Spital ist im stationären und ambulanten Bereich mit den heutigen Tarifen defizitär. Daher sind wir um jede Unterstützung froh.»

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