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LUZERN: Kirchgemeinde: «Vertretbarer» Aufwandüberschuss

Das Parlament der Katholischen Kirchgemeinde Luzern hat das Jahresprogramm und den Voranschlag 2014 mit einem Defizit von rund 242‘000 Franken beschlossen. In die konkrete Planung geht ein neues Zentrum im Wesemlin-Quartier.
Hansruedi Kleiber SJ, Leiter des Pastoralraums Stadt Luzern, und Ute Studer-Merkle, Präsidentin des Grossen Kirchenrates. (Bild: pd)

Hansruedi Kleiber SJ, Leiter des Pastoralraums Stadt Luzern, und Ute Studer-Merkle, Präsidentin des Grossen Kirchenrates. (Bild: pd)

Die Gesamtplanung 2014 bis 2018 wurde von den Mitgliedern des Kirchenparlaments einstimmig gutgeheissen. Das Kirchenparlament genehmigte den Voranschlag 2014 mit einem Gesamtaufwand von 24‘066‘700 Millionen Franken und einem mutmasslichen Aufwandüberschuss von 242‘000 Franken. Dieses Defizit ist laut Kirchenmeierin Susanna Bertschmann vernünftig und vertretbar, zumal der Finanzplanung vorsieht, dass im Jahr 2018 erstmals seit 2010 wieder schwarze Zahlen geschrieben werden sollen. «Ein moderater Aufwandüberschuss in der Gegenwart soll bis 2018 in einen moderaten Ertragsüberschuss münden», sagte Bertschmann. Die Prognosen betreffend Steuereinnahmen für die kommenden Jahre basieren auf den Schätzungen der Stadt Luzern, wurden aber im Vergleich zur Stadt leicht nach unten angepasst. Dies zum einen aus Gründen der Vorsicht, zum anderen, weil der prozentuale Anteil der Katholiken an der Gesamtbevölkerung tendenziell abnimmt. Der Steuerfuss wurde angesichts dieser mittelfristig günstigen finanziellen Aussichten unverändert bei 0.25 Einheiten belassen.

Neuer «Wäsmeli-Treff» geht in Planung

Bei den Investitionen schlagen die Schlusszahlungen für die soeben abgeschlossene Erneuerung von Zentrum und Kirche im Maihof zu Buche sowie die Sanierung des Pfarrhauses der Franziskanerkirche, die derzeit anlaufen. Die Planung der Renovation der Peterskapelle mit einer erweiterten Nutzung im Rahmen der City-Pastoral schreitet 2014 weiter voran. Ziel ist es, demnächst einen Architekturwettbewerb zu lancieren, so dass Ende Jahr ein konkretes Projekt vorliegen könnte. In Angriff genommen wird im kommenden Jahr die konkrete Planung für ein Zentrum im Wesemlin-Quartier. Anstelle des rund 35-jährigen «Wäsmeli-Träffs» an der Ecke Abendweg / Landschaustrasse soll ein neues Quartierzentrum mit Begegnungsräumen, Laden und Alterswohnungen entstehen. Vorarbeiten für das Projekt waren bereits seit 2010 im Gang. Sie dienten dazu, die Ausrichtung des neu zu errichtenden Treffs unter Beteiligung aller Akteure festzulegen. So wurden in einer ersten Phase die Bedürfnisse von bestehenden und künftig interessierten Nutzenden abgeklärt. Ein Entwicklungsplan für das Quartier Wesemlin wurde in Zusammenarbeit mit dem Kloster Wesemlin, der Stadt Luzern, den Eigentümern der Nachbarliegenschaften und dem Quartierverein entworfen. Weiter zeigte eine Machbarkeitsstudie auf, dass die rechtlichen Voraussetzungen für den Bau eines dreistöckigen Gebäudes gegeben sind. Nicht betroffen vom Projekt ist das Pfadiheim auf demselben Grundstück. Dieses kann weiterhin im gewohnten Rahmen genutzt werden.

pd/shä

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