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LUZERN: Komfortable Situation für Schulabgänger in Luzern

Im Kanton planen im Sommer rund 4100 Schüler den Schritt in die Berufswelt. Weil die Marktsituation derzeit entspannt ist, sollten alle eine Lehrstelle finden.
Kay Schöb absolviert eine Lehre beim Skibauer Stöckli. (Bild Dominik Wunderli)

Kay Schöb absolviert eine Lehre beim Skibauer Stöckli. (Bild Dominik Wunderli)

Im Sommer beenden im Kanton Luzern 3500 Schüler die obligatorische Volksschule, etwa gleich viele wie im Vorjahr. Zusätzlich treten 600 Jugendliche nach einem Brückenangebot oder einem Zwischenjahr in die Berufswelt ein. Das sind rund 200 weniger als im Vorjahr, wie die Staatskanzlei mitteilt.

Bis jetzt wurden 3910 Lehrverträge bewilligt, was praktisch gleich viele sind wie zum selben Zeitpunkt im letzten Jahr. Die Dienststelle Berufs- und Weiterbildung erwartet, dass bis Ende Juli noch 800 Jugendliche ihre Unterschrift unter einen Lehrvertrag setzen dürften.

Nach wie vor sind Lehrstellen in den kaufmännischen Berufen, im Detailhandel, in der Informatikbranche, im grafischen Gewerbe sowie in den Gesundheitsberufen sehr begehrt. Dementsprechend sind diese Stellen praktisch alle vergeben. Im Gegensatz dazu stehen die Chancen auf einen Lehrvertrag in den Berufen Bäcker, Fleischfachmann, Gipser, Carrossier-Spengler, Automobil-Mechatroniker gut. In diesen Berufen sind noch zahlreiche Lehrstellen offen.

Auffallend sei auch dieses Jahr, dass die Lehrbetriebe Mühe bekunden, ihre 4-jährigen, anspruchsvollen Lehrstellen in den technischen Bereichen zu besetzen. Diese Situation sei bedenklich, brauche die Wirtschaft doch leistungsstarke Jugendliche, welche als zukünftige Top-Fachkräfte ihre Karriere mit einer Lehre beginnen.

Mit 118 praktisch verdoppelt hat sich die Zahl der spät in die Schweiz eingereisten Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die ihre Schulausbildung nicht in der Schweiz absolviert hatten und sich für ein Brückenangebot anmeldeten. Mit Integrationskursen sollen ihre sprachliche, kulturelle und berufliche Kompetenzen verbessert werden. Dies soll den Start in eine berufliche Grundbildung ermöglichen.

pd/rem/sda

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