LUZERN: Kommission befürchtet Investitions-Stau

3,6 Millionen Franken kann der Kanton 2017 in den öffentlichen Verkehr investieren. Viel zu wenig, befürchtet die kantonsrätliche Kommission.

Cyril Aregger
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Ein Bus am Bahnhof Sursee (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)

Ein Bus am Bahnhof Sursee (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)

Bei den Investitionen für den öffentlichen Verkehr klafft im Aufgaben- und Finanzplan (AFP) 2015-2018 ab 2017 eine Finanzierungslücke: Von den budgetierten 28,7 Millionen Franken sind 25 Millionen eingestellt für den Kantonsbeitrag zu Finanzierung und Ausbau der Bahninfrastruktur (Fabi). Für kantonale Investitionen verbleiben lediglich rund 3,6 Millionen – auch wegen des kantonalen Sparpakets. In der Pipeline sind jedoch Projekte für über 11 Millionen Franken. 2018 sehen die Zahlen ähnlich aus. «Es droht ein flächendeckender Investitionsstau», fürchtet Markus Odermatt (CVP, Ballwil), Präsident der kantonsrätlichen Kommission Verkehr und Bau.

Thomas Buchmann, Departementssekretär des Bau-, Umwelt und Wirtschaftsdepartements, will nicht von einem Investitionsstau sprechen. «Der kleiner gewordene Spielraum zwingt uns aber noch mehr dazu, die wichtigsten und dringendsten Projekte zu priorisieren.»

 

«Wenn diese Zahlen so stimmen, kann kaum etwas realisiert werden.» Markus Odermatt, CVP, Kommissionspräsident (Bild: pd)

«Wenn diese Zahlen so stimmen, kann kaum etwas realisiert werden.» Markus Odermatt, CVP, Kommissionspräsident (Bild: pd)