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LUZERN: Kommission des Grossen Stadtrates stimmt Projektierungskredit für Salle Modulable zu

Die vorberatende Spezialkommission des Grossen Stadtrates stimmt dem Projektierungskredit und dem Baurechtsvertrag für die Salle Modulable zu. Sie empfiehlt die Inseli-Initiative zur Ablehnung.
Möglicher Standort der Salle Modulable auf dem Inseli. (Bild: Visualisierung PD)

Möglicher Standort der Salle Modulable auf dem Inseli. (Bild: Visualisierung PD)

Die Spezialkommission zur Vorberatung der Initiative «Lebendiges Inseli statt Blechlawine» und der Vorlage «Neues Theater Luzern / Salle Modulable» beantragt dem Grossen Stadtrat die Zustimmung zur Vorlage des Stadtrates und die Ablehnung der Initiative. Die Kommission unter der Leitung von Michael Zeier-Rast (CVP) verstehe dies auch als deutliches Zeichen in Richtung des Kantonsrates, heisst es in deren Mitteilung vom Dienstagabend.

Die Kommission des Kantonsrates beantragt die Ablehnung des Planungskredites. Die Kommission Erziehung, Bildung und Kultur (EBKK) ist nicht bereit, das Vorhaben Salle Modulable weiter zu verfolgen und für die Projektierung 7 Millionen Franken zu sprechen.

Das Projekt sei eine grosse Chance für den Kulturstandort, für die beteiligten Institutionen sowie die Region Zentralschweiz, so die Spezialkommission des Grossen Stadtrates. Für das Projekt spreche auch, dass private Gelder für den Theaterneubau zur Verfügung stünden. Die Spezialkommission besteht aus Mitgliedern aller im Stadtparlament vertretenen politischen Fraktionen.

Mit Interessenvertretern gesprochen

Zur Entscheidungsfindung führte die Spezialkommission Anhörungen durch. Als Befürworter des Projektierungskredites und des Standorts Inseli sprachen die Innerschweizer Kulturpreisträgerin Annette Windlin als Vertreterin von ACT, der Berufsorganisation der Theaterschaffenden, Birgit Aufterbeck-Sieber als Präsidentin der Stiftung Luzerner Theater, Hubert Achermann als Präsident der Stiftung Salle Modulable und Präsident der Stiftung Lucerne Festival, sowie Pierre Peyer und Numa Bischof-Ullmann, Präsident und Intendant des Luzerner Sinfonieorchesters mit der Kommission.

Das Initiativkomitee traf sich ebenfalls mit der Spezialkommission. Die Gegner störten sich daran, dass der Standort Inseli die derzeitige Nutzung des Inseli als Freiraum gefährde, wie es in der Mitteilung hiess. Auch seien «die Schenkungsbedingungen nicht transparent und verhandelbar». Beim Treffen des Initiativkomitees mit der Kommission sei es vorwiegend um rechtliche und politische Fragen der Vereinbarkeit des Projektes Salle Modulable mit dem Initiativtext gegangen.

Als Risiken und Herausforderungen sahen beide Seiten die laut Mitteilung «anspruchsvolle Zusammenarbeit» von Privaten und öffentlicher Hand sowie die Betriebskosten, die in einem finanzierbaren Rahmen bleiben müssten.

Voraussichtlich im November stimmt die Bevölkerung der Stadt Luzern über die Initiative «Lebendiges Inseli statt Blechlawine» ab. Der Kantonsrat wird voraussichtlich bereits Mitte September entscheiden, ob er dem Antrag seiner Kommission folgen und den kantonalen Anteil an den Planungskosten von total 12 Millionen Franken ablehnen will. Ebenfalls im September soll auch das Stadtparlament die ersten Weichen für die Salle Modulable stellen.

pd/spe/sda

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