LUZERN: Konflikt an Berufsschule soll ohne Richter gelöst werden

Am Berufsbildungszentrums Bau und Gewerbe Luzern sollen die Spannungen zwischen Leitung und Lehrerschaft abgebaut werden. Beide Seiten seien zum Schluss gekommen, dass der juristische Weg dazu nicht geeignet sei, teilte die Staatskanzlei am Freitag mit.

Drucken
Teilen

Anlass des Konfliktes war die Kündigung eines Lehrers. Der Berufsschullehrerverband lancierte darauf eine Petition. Die Petitionäre wurden darauf durch den Rektor der Schule abgemahnt. In der Petition sei auch eine Führungsperson kritisiert worden, teilte die Staatskanzlei mit.

Gegen diese Abmahnung wehrten sich Lehrer mit einer Verwaltungsbeschwerde beim Regierungsrat, blitzten bei diesem aber ab. Der Regierungsrat stütze das Vorgehen der Schulleitung, teilte die Staatskanzlei mit.

Der Konflikt soll nun aber nicht mehr weiter eskalieren. Die Schulleitung wie auch die Beschwerdeführer seien zum Schluss gekommen, dass eine Entspannung eingeleitet werden müsse, teilte die Staatskanzlei mit. Der juristische Weg sei dazu nicht geeignet.

Institutionalisierte Gespräche sollen neue Zwiste verhindern. Dies ist das Ergebnis mehrerer Treffen am runden Tisch. Künftig soll es gemäss der Mitteilung regelmässige Gespräche zwischen der Personalvertretung und der Schulleitung geben. Dort sollen Fragen besprochen und frühzeitig Lösungen zu heiklen Themen erarbeitet werden. (sda)