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LUZERN: Konjunkturelle Lage hat sich etwas abgekühlt

Im Luzerner Gastgewerbe hat sich die Geschäftslage im ersten Quartal 2015 verbessert. Logiernächte und Umsätze in der Beherbergung legten zu. In der Industrie und im Detailhandel hat sich die Geschäftslage verschlechtert. Das Baugewerbe verzeichnete eine Abkühlung auf hohem Niveau.
Entgegen dem landesweiten Trend und der anderen Wirtschaftszweige kann die Hotellerie auf ein gutes erstes Quartal 2015 zurückblicken. Im Bild das Hotel Palace in Luzern. (Bild: Archiv Philipp Schmidli)

Entgegen dem landesweiten Trend und der anderen Wirtschaftszweige kann die Hotellerie auf ein gutes erstes Quartal 2015 zurückblicken. Im Bild das Hotel Palace in Luzern. (Bild: Archiv Philipp Schmidli)

Je nach Branche war die Entwicklung unterschiedlich, wie dem Konjukturbaromerter von Luzern Statistik (Lustat) für das erste Quartal 2015 zu entnehmen ist. Gemäss den neuesten Unternehmensumfragen der Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich (KOF) wurde die Geschäftslage zum Quartalsende im Gast - und im Baugewerbe positiv eingeschätzt. In der Industrie und im Detailhandel war die Lage verhalten.

11 Prozent mehr Logiernächte

Im ersten Quartal 2015 nahmen sowohl der Umsatz als auch die Zahl der Übernachtungen bei jeweils knapp 70 Prozent der von der KOF befragten Beherbergungsbetriebe im Vorjahresvergleich zu . Gemäss Bundesamt für Statistik erhöhte sich im gleichen Zeitraum die Zahl der Hotellerie-Logiernächte im Kanton Luzern um 11,4 Prozent. Es wurden 30,3 Prozent mehr Übernachtungen von Gästen aus Asien verzeichnet (Total: 69'799 Übernachtungen). Mit 152'363 Übernachtungen zeigte sich auch bei den Gästen aus der Schweiz ein deutliches Plus von 10,8 Prozent. Landesweit gingen die Logiernächte im ersten Quartal 2015 um 1,0 Prozent zurück.

Angespannte Geschäftslage in der Industrie

Die Geschäftslage in der Industrie hat sich seit Ende 2014 spürbar verschlechtert. Fast die Hälfte der exportorientierten Betriebe schätzt e die Lage Ende März 2015 als schlecht ein. In der Industrie insgesamt entwickelte sich der Bestellungseingang von Januar bis März im Vorjahresvergleich bei vielen Betrieben rückläufig. Ein weiterer Rückgang der Bestellungseingänge wird bis Ende Juni aber nur noch vereinzelt erwartet.

pd/zim

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