LUZERN: Kosten sparen: A-Post plus statt Einschreiben

Die Stadt Luzern hat eine neue Spar-Idee: Sie wechselt ab sofort generell von eingeschriebener Post zur Versandart A-Post Plus. Damit sollen jährlich 30‘000 Franken eingespart werden.

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Die Stadt Luzern stellt beim Versand ihrer Briefe um: Neu gibts nur noch «A-Post plus» statt Einschreiben. (Symbolbild) (Bild: Die Schweizerische Post AG)

Die Stadt Luzern stellt beim Versand ihrer Briefe um: Neu gibts nur noch «A-Post plus» statt Einschreiben. (Symbolbild) (Bild: Die Schweizerische Post AG)

Die neue Versandart «A-Post Plus» ersetzt die meisten Sendungen mit dem Vermerk «Eingeschrieben». Hauptgrund zur Umstellung auf die neue Versandart sei der grosse Kostenunterschied zwischen «Eingeschrieben» und «A-Post Plus», wie die Stadt am Montag in einer Mitteilung schreibt. Ein eingeschriebener Brief kostet heute 5.30 Franken, die gleiche Sendung mit «A-Post Plus» nur 2.90 Franken.

Einschreiben nur noch in Ausnahmefällen

Empfänger von eingeschriebenen Briefen müssen den Erhalt der Sendung mittels persönlicher Unterschrift bestätigen, während der Postbote Briefe mit «A-Post Plus» direkt in den Briefkasten des Empfängers einlegen darf. Vorher hält er die Zustellung mittels Barcodescanner fest. Das System funktioniert ähnlich wie bei den Postpaketen mittels «Track & Trace». Auch der Kanton Luzern und andere Gemeinden wie Sursee oder Kriens haben bereits auf die Versandart «A-Post Plus» umgestellt.

In gewissen Fällen werde die Stadt Luzern die Versandart «Einschreiben» jedoch beibehalten: Und zwar überall dort, wo das Gesetz explizit den Versand mit «Einschreiben» verlangt, wie zum Beispiel Versand von Betreibungsurkunden. Zudem bei Baubewilligungsentscheiden und Ortsplanungsverfahren sowie bei Kündigungsandrohungen und Kündigungen von Mietverhältnissen. Auch bei der Zustellung von Entscheiden der Sozialen Dienste und von negativen Einbürgerungsentscheiden soll das Einschreiben weiterhin Anwendung finden.

pd/nop