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LUZERN: Kriens braucht noch mehr Schulzimmer

Die Zahl der Schüler steigt in Kriens in den kommenden zehn Jahren stark an. Das stellt die Gemeinde vor neue Herausforderungen.
Ein mobiles Schulhaus, hier auf der Krauerwiese in Kriens. (Archivbild Dominik Wunderli)

Ein mobiles Schulhaus, hier auf der Krauerwiese in Kriens. (Archivbild Dominik Wunderli)

Die Gemeinde Kriens aktualisiert ihre Schulraumplanung und legt diese dem Einwohnerrat in Form eines Planungsberichts vor. Grund dafür ist, dass die Gemeinde Kriens mit einem markanten Anstieg schulpflichtiger Kinder in den nächsten zehn Jahren rechnet. Sie geht - Stand heute - davon aus, dass im Schuljahr 2022/23 insgesamt 600 Kinder eine Kindergartenklasse besuchen werden – das ist im Vergleich zu heute rund ein Drittel mehr. Bei den Primarschulklassen wird die Zahl der Schulkinder von heute 1400 auf gegen 2200 steigen.

Konkret zeigt der Bericht, dass sich allein in den beiden Schulkreisen Kuonimatt und Roggern/Brunnmatt/Zentrum der Bedarf an Kindergartenklassen von heute 9 auf 15 bis 17 im Schuljahr 2025/26 annähernd verdoppeln wird. Bei der Primarschule steigt der Bedarf an Räumen ebenfalls, werden doch bis 2026 gegen 30 zusätzliche Klassen eröffnet. Auf der Stufe Sekundarschule wird bis Beginn Schuljahr 2025/26 mit zusätzlichen 11 Klassen gerechnet.

Neue Turnhalle ab 2025

Die Planung zeigt ebenfalls, dass alle Krienser Schulanlagen über genügend Freiflächen zur Bewegung in den Pausen verfügen. Ebenfalls zeigt die Planung, dass vorerst genügend Turnhallen zur Verfügung stehen. Erst 2025 braucht die Gemeinde eine neue Turnhalle.

Ausbau statt Neubau

Der Gemeinderat wird diese Fakten jetzt in die weitere Planung einfliessen lassen, wie er am Dienstag in einer Mitteilung schreibt. Insbesondere gilt es, den Raumbedarf mit den finanziellen Möglichkeiten der Gemeinde in Übereinstimmung zu bringen. Aus heutiger Sicht zieht die Gemeinde keine neuen Schulstandorte in Betracht. Vielmehr sollen bestehende Anlagen ausgebaut werden.

Mobile Räume

Die Gemeinde setzt wie in der Vergangenheit auf mobile Schulräume, wie sie heute als Provisorium auf der Krauerwiese stehen. Diese Schulbauten, die für drei Jahre während der Sanierung der Schulhäuser Kirchbühl und Brunnmatt genutzt werden, können danach in einem der anderen Schulhäuser eingesetzt werden.

Der Einwohnerrat Kriens wird den Planungsbericht an seiner Juni-Sitzung behandeln und die Stossrichtung der Schulraumplanung diskutieren. Einzelne Sachgeschäfte müssen dem Einwohnerrat in der Folge als Kreditanträge detailliert unterbreitet werden.

pd/rem

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