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LUZERN: Künstlerduo Queenkong sprayt für die Helden der Abfall-Entsorgung

Die Fassade der ehemaligen Kehrichtverbrennungsanlage wird verschönert: Das Luzerner Künstlerduo «Queenkong» hat sich dort an ein neues Werk gemacht. Doch auch dieses Mal kann das Wandbild nur vorübergehend bleiben.
Wenn aus einer Betonwand ein Kunstwerk entsteht. (Bild: Buholzer Walter)

Wenn aus einer Betonwand ein Kunstwerk entsteht. (Bild: Buholzer Walter)

Seit zwei Jahren ist die Kehrichtverbrennungsanlage (KVA) im Ibach stillgelegt und der Betrieb wurde im Januar 2015 an die Renergia Zentralschweiz AG in Perlen weitergereicht.

Nun erhält die graue Fassade der Anlage im Ibach mehr Farbe – oder zumindest ein Gesicht, denn bislang sind erst die Umrisse des menschenähnlichen Motivs erkennbar. Verantwortlich für die Veränderung sind die Luzerner Marco Schmid und Veronika Bürgi.

Unter dem Namen «Queenkong» haben sie schon weltweit meterhohe Wandbilder kreiert, unter anderem die inzwischen verschwundene «coolste Frau der Stadt» im ehemaligen Himmelrich (siehe Bild).

Mit Kunst gegen Littering

Dank ihren Arbeiten wurde die Real Luzern auf das Künstler-Duo aufmerksam und fragte sie für das Werk zum Thema Littering an, so Veronika Bürgi auf Anfrage.

Wie genau das Werk am Schluss aussehen wird, möchte sie noch nicht verraten. Das Ziel sei jedoch, auf die Alltagshelden der Real aufmerksam zu machen. Das Thema betreffe jeden von uns, doch oft gingen die Abfallversorgung sowie die Menschen dahinter vergessen.

Auch der Abriss gehört zum Prozess

Gegen Ende 2019 soll mit dem Rückbau der KVA Ibach begonnen werden, schreibt die Real in einer Mitteilung. Wie es beim Himmelrich der Fall war, so wird also auch das Werk im Ibach nur temporär bleiben können.

Wer zusehen konnte, wie das Himmelrich abgerissen wurde, mag sich daran erinnern, wie auch das Kunstwerk des Duos Stück für Stück zerstört wurde. Für die Einen mag der Abriss bedauernswert gewesen sein, für Veronika Bürgi war er Teil vom Prozess.

In der Street-Art müsse man immer davon ausgehen, dass die Arbeiten verändert werden oder gar verschwinden. «Wir sind trainiert und haben gelernt, uns vom Bild zu lösen, sobald wir es fertiggestellt haben», erklärt sie.

Insgesamt werden die Künstler etwa drei Wochen brauchen, um das Werk fertig zu malen. Da die Fassade gedeckt ist und ihre Arbeitszeiten daher nicht wetterabhängig sind, sollte das fertiggestellte Bild ab Ende Juli zu bestaunen sein.

pd/chb

Die Vorskizze des Queenkong-Graffitis. (Bild: PD)

Die Vorskizze des Queenkong-Graffitis. (Bild: PD)

Das Künstler-Duo Queenkong bei der Arbeit an der ehemaligen Kehrichtverbrennungsanlage. (Bild: PD)

Das Künstler-Duo Queenkong bei der Arbeit an der ehemaligen Kehrichtverbrennungsanlage. (Bild: PD)

Bild: PD

Bild: PD

Bild: Pius Amrein, Luzern, 2. September 2015

Bild: Pius Amrein, Luzern, 2. September 2015

Bild: Nadia Schärli, Luzern, 26. Februar 2016

Bild: Nadia Schärli, Luzern, 26. Februar 2016

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