LUZERN: Kunstgesellschaft: Vorstand will Übergangslösung

Nach dem Rücktritt von Kurt Bieder braucht die Kunstgesellschaft Luzern einen neuen Präsidenten. Gewählt werden soll dieser aber erst im Herbst.

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Am Mittwochabend stellt die Kunstgesellschaft Luzern die Weichen für ihre Zukunft. An der Generalversammlung geht es um die Nachfolge von Kurt Bieder. Der ehemalige Stadtrat hat die Kunstgesellschaft Anfang April verlassen. Nach nur gerade sechs Monaten trat er von seinem Amt als Präsident zurück. Der Grund dafür waren unterschiedliche Auffassungen darüber, wie das Kunstmuseum künftig Kosten einsparen könnte.

Der Vorstand wird der Generalversammlung eine interimistische Lösung vorschlagen, wie Vorstandsmitglied Marco Meier auf Anfrage erklärt. Konkret bedeutet dies, dass Vorstandsmitglieder die Kunstgesellschaft vorübergehend führen würden. Im Herbst soll dann an einer ausserordentlichen Generalversammlung ein neuer Präsident gewählt werden.

Präsident werden möchte derweil auch der 62-jährige Kunstschaffende Roger Levy, der als Blogger auf www.kulturtv.ch drei Jahre lang für und über das Kunstmuseum schrieb. Er wird von einigen Mitgliedern der Kunstgesellschaft als Präsident vorgeschlagen. Darüber soll am Mittwoch abgestimmt werden. Vorstandsmitglied Meier macht jedoch keinen Hehl daraus, dass Levy für den Vorstand kein wählbarer Kandidat ist. «Levy ist selber Kunstschaffender. Wir sind der Meinung, dass das Präsidium eher mit jemandem mit guten Beziehungen in Politik und Wirtschaft besetzt werden sollte», sagt er.

Lena Berger

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