LUZERN: Kunsthalle zeigt selten ausgestellte Werke

Die Kunsthalle Luzern im Bourbaki-Gebäude präsentiert in einer Sommerausstellung Werke aus Luzerner Gemeinschaftsateliers. Ab Freitag bis am 6. September sind Werke von Künstlerinnen und Künstlern aus der Region zu sehen, die in Luzern bisher selten ausgestellt wurden.

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«Zwischen Aufbruch und Abbruch» heisst die Sommerausstellung in der Kunsthalle Luzern. (Bild: PD)

«Zwischen Aufbruch und Abbruch» heisst die Sommerausstellung in der Kunsthalle Luzern. (Bild: PD)

An der Werkschau sind Kreationen von Catrine Bodum (Unterlachenstrasse), Matteo Laffranchi (Bildzwang), Jadwiga Kowalska (Gelbes Haus), Gilles Rotzetter (Tat-Ort Bernstrasse), Mooni Sigrist (Atelier Pöstli) und Javier Turiño (Teiggi) zu sehen.

Das Gezeigte umfasst malerische, plastische, installative und audiovisuelle Werke. Diese sollen die grosse Variabilität der kollektiven Kunstproduktionen in Luzern aufzeigen.

Die Ausstellung unter dem Titel «Zwischen Aufbruch und Abbruch» bezieht sich laut den Ausstellungsmachern auf die Situation, die Gemeinschaftsateliers anhaftet. Kunstschaffende in Künstlerhäusern oder zwischengenutzten Ateliers seien mit der latenten Unsicherheit konfrontiert, ihre Arbeitsplätze nur temporär nutzen oder sich nachhaltig an einem Ort etablieren zu können.

Kuratiert wird die Ausstellung vom neuen Leiter der Kunsthalle, Michael Sutter, sowie von Praktikantin Shannon Zwicker. Die Kunsthalle zeigt vor allem zeitgenössische bildende Kunst. Seit 2011 befindet sie sich im Erdgeschoss des Bourbaki-Gebäudes. (sda)