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LUZERN: Kunstmuseum durchforstet Sammlung nach Nazi-Raubkunst

Während des dritten Reiches hatte das Regime der Nationalsozialisten die von ihnen verfolgten Menschen enteignet und ihre Kunstwerke verkauft. Das Kunstmuseum Luzern untersucht nun, ob sich solche Werke in seiner Sammlung befinden.
Im Kunstmuseum Luzern startet ein neues Ausstellungsformat (Archiv) (Bild: Keystone)

Im Kunstmuseum Luzern startet ein neues Ausstellungsformat (Archiv) (Bild: Keystone)

Das Kunstmuseum Luzern hat unter anderem Bundesgelder erhalten, um die Herkunft möglicher NS-Raubkunst zu erforschen und dies öffentlich zugänglich zu machen. Während des zweiten Weltkrieges hatten die Nationalsozialisten Verfolgte enteignet und deren Kunstwerke unrechtmässig verkauft. In einem ersten Schritt hat das Kunstmuseum Luzern alle Werke, deren Herkunft untersucht wird, online erfasst. Der Forschungsstand und die Erkenntnisse werden gemäss dem Kunstmuseum Luzern laufend publiziert werden. Erforscht werden die Besitzerwechsel in den Jahren von 1933 bis 1945.

Das Projekt läuft seit Herbst 2016. Auch der Kanton und die Stadt sowie die Stiftung für Suchende unterstützen dieses. Die Recherche habe bei den bereits bearbeiteten Werken bislang keine problematische Herkunft aufgedeckt, meldet das Kunstmuseum Luzern.


Hinweis: Sammlung der zu untersuchenden Werke


pd/spe

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