LUZERN: Lärm soll lärmende Jugendliche vertreiben

Anwohner eines kleinen Innenhofs beim Uni-Gebäude wehren sich gegen laute Musik, Abfall und Fäkalien. Seit vergangenem Sommer ist auf dem Platz deshalb ein Gerät installiert, das unliebsame Besucher fernhalten soll.

Alexander von Däniken
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Bild: NLZ

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Ein kleiner, verborgener Innenhof beim Uni-Gebäude in Luzern hält Anwohner, Polizei und Reinigungspersonal auf Trab. Immer wieder werden dort Vandalenakte verübt. Ausserdem gibt es Klagen über laute Musik, Abfall und sogar «Fäkalien und Blut», wie ein Anwohner erzählt. Seit vergangenem Sommer ist auf dem Platz allerdings ein kleines Gerät installiert, das unliebsame Besucher fernhalten soll. Es produziert einen extrem hohen Ton, der meist nur von jungen Leuten überhaupt wahrgenommen werden kann, aber ziemlich störend wirkt.

Ob das Gerät die Situation wirklich verbessert hat, ist umstritten. Die Anwohner verlangen jedenfalls weitere Massnahmen. Auch der Kanton Luzern prüft nun, den Platz nachts abzuschliessen.

Bild: NLZ

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Das Gerät mit dem Namen «Mosquito» ist das erste dieser Art im Kanton Luzern. Sein Einsatz ist nicht unumstritten. Der Bundesrat hat zwar schon 2007 ein totales Verbot abgelehnt. Die Luzerner Juso plant nun aber rechtliche Schritte gegen den «Störsender» bei der Uni.

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Der Problemplatz hinter dem Universitätsgebäude. (Bild: Dominik Wunderli / Neue LZ)

Der Problemplatz hinter dem Universitätsgebäude. (Bild: Dominik Wunderli / Neue LZ)