LUZERN: Lehrer verlangen Geld für Lager-Tätigkeit

Die Organisation von Schullagern gehöre nicht zum Berufsauftrag, sagt der Lehrerverband. Wegen der Belastung in der Schule könne man sich Lager kaum leisten.

Luzia Mattmann
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Im Bild sind Schüler vom Schulhaus Säli an ihrem Skitag in Sörenberg. (Bild: Manuela Jans Neue LZ)

Im Bild sind Schüler vom Schulhaus Säli an ihrem Skitag in Sörenberg. (Bild: Manuela Jans Neue LZ)

«Das Organisieren von Lagern gehört nicht zum Berufsauftrag.» Das sagt Annamarie Bürkli, die Präsidentin des Luzerner Lehrerinnen -und Lehrerverbandes. Sie erwartet deshalb Gegenleistungen für Lehrer, die in einem Ski- oder Schullager mitwirken. Die gleiche Forderung formuliert auch Remo Herbst, der Präsident des Verbandes Luzerner Mittellschullehrer. Für die Lehrpersonen sei klar, dass der soziale und pädagogische Wert einer Lagerwoche hoch sei. Demzufolge sollten auch Schullager durchgeführt werden. Nur: «Die Leiter müssen fair entschädigt werden.» Die Lehrer würden eine Abgeltung erwarten, weil ihnen aus Spargründen Altersentlastungen und Dienstalterszulagen gekürzt worden seien.

Keine kantonale Verpflichtung

Charles Vincent, Leiter der Dienststelle Volksschulbildung, findet die Forderungen eher seltsam: «Lager ausserhalb der Unterrichtszeit gehören jetzt schon nicht zum Berufsauftrag der Lehrer, und auch zu Lagern in der Unterrichtszeit gibt es keine kantonale Verpflichtung. Denn sie sind im Lehrplan nicht vorgegeben.» Sein politischer Chef, Regierungsrat und Bildungsdirektor Reto Wyss, will nun zuerst einmal «schauen, was machbar ist.»

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