LUZERN: Lehrpersonen: 80 Prozent sind weiblich

Der Frauenanteil unter den Lehrpersonen an den Volksschulen ist so hoch wie noch nie. Männliche Bewerber werden nun besonders umgarnt.

Christian Hodel
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Die meisten Lehrerinnen sind weiblich. (Symbolbild) (Bild: Adrian Venetz / Neue LZ)

Die meisten Lehrerinnen sind weiblich. (Symbolbild) (Bild: Adrian Venetz / Neue LZ)

«Bei gleicher Qualität stellen wir einen Mann ein», sagt Pirmin Hodel, Hauptschulleiter in Willisau. Viel Auswahl hat er allerdings nicht – bei den jüngsten Neubesetzungen von Stellen war nur ein Viertel der Bewerber männlich. An anderen Schulen sieht es ähnlich aus. Und auch beim Lehrer-Nachwuchs dominiert das weibliche Geschlecht: 76 Prozent der Studierenden an der Pädagogischen Hochschule Luzern sind Frauen.

Doch nicht nur bei Bewerbern für den Schuldienst sind Männer Mangelware, auch bei den bestehenden Lehrpersonen der Volksschule (ohne Gymnasien) sind knapp 80 Prozent weiblich, wie die neusten Zahlen des Kantons zeigen. «Es ist wichtig für die Kinder, dass auf allen Stufen Männer und Frauen im ausgewogenen Verhältnis unterrichten», sagt Annamarie Bürkli, Präsidentin des Luzerner Lehrerinnen- und Lehrerverbands (LLV).