LUZERN: Licht via Bewegungssensoren am Schäferweg

Am Schäferweg auf der Luzerner Allmend hat ewl energie wasser luzern im Auftrag des Tiefbauamtes die erste öffentliche Beleuchtung mit Bewegungssensoren installiert. Dadurch können 60 Prozent Strom gespart und die Lichtverschmutzung massiv reduziert werden.

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Bekommt eine neue Beleuchtung via Bewegungssensoren: Der Schäferweg auf der Luzerner Allmend. (Bild: pd)

Bekommt eine neue Beleuchtung via Bewegungssensoren: Der Schäferweg auf der Luzerner Allmend. (Bild: pd)

Mit der neuen Beleuchtung auf dem Schäferweg leisten Stadt Luzern und ewl einen Beitrag zur Energieeinsparung und zur Reduktion der Lichtverschmutzung. Wenn sich ein Fussgänger der «intelligenten Beleuchtung» nähert, wird dieser von einem Bewegungssensor erfasst.

Die Leuchte schaltet automatisch auf Vollbeleuchtung um und gibt den folgenden Leuchten via eigenem Wireless-Netzwerk ein Signal. Sobald die Person die jeweilige Leuchte verlassen hat, wird das Licht wieder auf 20 Prozent Leistung gesenkt und die nächste Leuchte wird auf 100 Prozent Lichtleistung geregelt. Die Person ist somit ständig im optimalen Licht, aber nur dort, wo sie sich tatsächlich befindet.

Die Beleuchtung schaltet ab 20 Uhr in den reduzierten Betrieb um, wenn nicht viele Verkehrsteilnehmer unterwegs sind. Der Schäferweg wurde für die neue Beleuchtung ausgewählt, weil er nicht rund um die Uhr benutzt wird. Die benötigten Leuchten wurden durch ewl entwickelt und im Kanton Luzern hergestellt.

In einem nächsten Schritt prüfen das Tiefbauamt und ewl weitere mögliche Projekte wie der neue Rad- und Gehweg auf dem ehemaligen Trassee der Zentralbahn oder die Beleuchtung am Seeufer Tribschen.

pd/nop