Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Konto per E-Mail erhalten.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

LUZERN: Linkes Seeufer soll endlich schöner werden

Seit Jahrzehnten wird in der Stadt Luzern über eine Neugestaltung des Seeufers zwischen Inseli und Tribschen diskutiert. Passiert ist bisher nichts. Das könnte sich jetzt ändern.
Dieser Teil des Inseli bleibt gemäss aktuellen Plänen für die Salle Modulable unverbaut.

Dieser Teil des Inseli bleibt gemäss aktuellen Plänen für die Salle Modulable unverbaut.

Es ist eine der Fragen, an denen Luzern schon eine halbe Ewigkeit herum laboriert – und bisher keinen Schritt weiter gekommen ist. Generationen von Politikern haben schon über die Neugestaltung des linken Seeufers gebrütet. Am Donnerstag schrieb das aktuelle Stadtparlament ein weiteres Kapitel in dieser unendlichen Geschichte. Es ging um einen Kredit von 775'000 Franken, mit dem der Stadtrat ein Entwicklungskonzept für das Seeufer zwischen Inseli und Alpenquai erarbeiten will. Der Kredit wurde vom Stadtparlament mit 23 zu 20 Stimmen bewilligt.

Die Debatte folgte für einmal nicht dem traditionellen Links-Rechts-Schema. FDP, SVP und Teile der Grünen lehnten den Kredit ab. Sie plädierten dafür, sich auf eine allfällige Aufwertung des Inseli zu konzentrieren. Für das restliche Seeufer könne man bei Bedarf separate Massnahmen ergreifen. Ein Gesamtkonzept sei «weder nötig noch sinnvoll», sagte Urs Zimmermann (SVP). SP-Fraktionschef Nico van der Heiden hingegen findet, das Gebiet verdiene eine gesamtheitliche Betrachtung. Stadtpräsident Beat Züsli (SP) hatte schon 1998 - damals als Parlamentarier - einen Ideenwettbewerb für das linke Seeufer gefordert. Inzwischen habe sich das Gebiet stark verändert, etwa durch neue Wohnüberbauungen. Doch das Grundproblem sei geblieben, so Züsli: «Die Aufenthaltsqualität ist an vielen Orten nicht sehr hoch.» Zudem sei der Zugang zum See «nicht optimal».

Wie das Gebiet künftig aussehen wird, das soll die Entwicklungsstudie aufzeigen. Der Stadtrat bringt aber bereits erste Ideen ins Spiel, so etwa ein neues Restaurant, eine Verlegung der Bootsplätze beim Inseli oder die Neugestaltung des Seeufers vor der Kantonsschule Alpenquai.

Robert Knobel

<span lang="DE-CH">robert.knobel@luzernerzeitung.ch</span>

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.