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LUZERN: «Lisa» soll Sexarbeiterinnen unterstützen

Ein neuer Luzerner Verein namens «Lisa» will mittels Gratis-Beratungen die Lebens- und Arbeitssituation von Sexarbeiterinnen im Ibach verbessern.
In diesem Container, der am Donnerstag im Ibach aufgestellt worden ist, können sich die Prostituierten beraten und bereuen lassen. (Bild: Dominik Wunderli / Neue LZ)

In diesem Container, der am Donnerstag im Ibach aufgestellt worden ist, können sich die Prostituierten beraten und bereuen lassen. (Bild: Dominik Wunderli / Neue LZ)

Ab Mitte Dezember sollen Sexarbeiterinnen im Ibach die Möglichkeit auf eine Beratung haben. Diese soll zwei Mal wöchentlich durch eine ehrenamtliche Beraterin und eine Dolmetscherin ermöglicht werden. Die Beratung soll während drei Stunden am Abend in einem eigens für sie aufgestellten Container durchgeführt werden.

Diese Beratung ist Teil des Pilotprojektes «Hotspot – Beratung auf dem Strassenstrich». Ziel des Pilotprojektes ist es, die Situation der Sexarbeiterinnen durch Information und Vermittlung von weitergehenden Hilfsangeboten zu verbessern. Die Pilotphase dauert voraussichtlich 18 Monate, wie der Verein Lisa mitteilt. Birgitte Snefstrup, Fachfrau Sexarbeit, leitet das Projekt «Hotspot» und ist beim Verein Lisa angestellt. Unterstützung erhält das Projekt von der Stadt Luzern, vom Kanton Luzern und dem Bundesamt für Gesundheit.

Über den Verein Lisa

Der Verein wurde initiiert von Fachpersonen aus der Sexualprävention und -pädagogik. Neben der Verbesserung der Lebens- und Arbeitssituation von Sexarbeiterinnen will sich der Verein auch für die gesellschaftliche und rechtliche Anerkennung der Sexarbeiterinnen einsetzen. Darum versteht er sich auch als Sprachrohr und Interessenvertretung. Dabei strebt der Verein eine Vernetzung mit bestehenden Angeboten und Organisationen an.

Der Vorstand des Vereins setzt sich folgendermassen zusammen:Ylfete Fanaj (Präsidentin), Iris Heydrich (Vizepräsidentin), Heidi Rast (Kassierin), Beata Pedrazzini und Anita Schmidlin.

pd/nop

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