LUZERN: Litauischer Lastwagenfahrer fuhr mit gelösten Radmuttern auf der Autobahn

Die Luzerner Polizei hat am Dienstag auf der Autobahn A2 bei einer Schwerverkehrskontrolle einen defekten ausländischen Sattelschlepper aus dem Verkehr genommen. Er wies gravierende Mängel auf.

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Ein Rad des Sattelmotorfahrzeugs, dessen Schrauben gelöst waren. (Bild: Luzerner Polizei)

Ein Rad des Sattelmotorfahrzeugs, dessen Schrauben gelöst waren. (Bild: Luzerner Polizei)

Bei der Kontrolle am Dienstag in Emmenbrücke hielt die Luzerner Polizei einen Sattelschlepper aus Litauen an. Spezialisten stellten gravierende Mängel fest: An einem Rad des Lastwagens waren alle Schrauben gelöst (respektive die Muttern, wie uns ein fachtechnisch versierter Leser mitteilte).

Die Ladung sei ausserdem ungenügend gesichert gewesen, und der Führer hielt die Arbeits- und Ruhezeitverordnung seit 28 Tagen nicht ein, teilte die Polizei mit. Zudem wurden im Laderaum zwei Aluminiumblöcke mit einem jeweiligen Gewicht von mehr als 11'000 kg festgestellt, die ungenügend gegen die auftretenden Fahrkräfte gesichert waren. Vor Ort mussten die defekten Radschrauben durch eine Fachwerkstatt ersetzt werden und die Ladung korrekt gesichert werden.

Für die Ladungssicherung musste der Führer zuerst passendes Sicherungsmaterial organisieren. Der Lenker des Fahrzeuges musste zu Händen der Staatsanwaltschaft Luzern eine Deposition von mehreren tausend Franken hinterlegen. (pd/mbe)

Bild: Luzerner Polizei

Bild: Luzerner Polizei