LUZERN-LITTAU: Die Fusion verschiebt das politische Gewicht

Mit der Fusion Littau-Luzern könnte die CVP im Grossen Stadtrat gleich fünf Sitze zulegen. Grosse Verliererin wäre umgekehrt die SP.

Drucken
Teilen
Ist optimistisch, dass sich für die CVP eine Türe öffnen wird: Ludwig Deicher, Präsident der CVP Luzern Littau. (Archivbild Adrian Stähli/Neue LZ)

Ist optimistisch, dass sich für die CVP eine Türe öffnen wird: Ludwig Deicher, Präsident der CVP Luzern Littau. (Archivbild Adrian Stähli/Neue LZ)

Am 14 Juni 2009 wählen Littau und Luzern zum ersten Mal gemeinsam die 48 Mitglieder des Grossen Stadtrates. Bereits heute zeichnet sich ab, dass es bei der Sitzverteilung zu grossen Verschiebungen kommen könnte. Wir haben aufgrund der Kantonsratswahlen vom 1. April 2007 schon mal gerechnet. Danach würde die CVP 5 Sitze gewinnen, während die SP 4 verlieren würde. SVP und Grüne würden je 1 Sitz verlieren, während die FDP 1 zulegen würde. Die Chance 21 würde ihren Sitz wohl behalten. Dies ist lediglich ein Rechenspiel es gibt einen Einblick, wie sich das Parlament verändern könnte.

Nach unseren Berechnungen wäre die CVP mit 13 Sitzen (heute 8) die klar stärkste Fraktion im Grossen Stadtrat, vor der SP mit 10 (heute 14), der FDP mit 9 (8) und der SVP 8 (9). Mit ein Grund für die markanten Verschiebungen: In Littau ist die CVP die klar stärkste Partei.

«Die 13 Sitze würden wir natürlich gerne besetzen», sagt Ludwig Deicher, Parteipräsident der CVP Luzern Littau. Allerdings erscheine ihm dies etwas gar optimistisch; selber hat die Partei das Ziel formuliert, 12 Sitze zu erreichen.

Michael Graber

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Luzerner Zeitung.