LUZERN: Lozärner Määs: Einfränkler-Tag abgeschafft

Eine jahrzehntelange Tradition findet an der Lozärner Määs ihr Ende. Dafür wartet auf die Besucher eine besondere Mutprobe.

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Die Riesenschaukel «Monster» ist auf dem Luzerner Inseli bereits aufgebaut. (Bild Pius Amrein/Neue LZ)

Die Riesenschaukel «Monster» ist auf dem Luzerner Inseli bereits aufgebaut. (Bild Pius Amrein/Neue LZ)

Vorweg die positive Nachricht: An der Luzerner Herbstmesse Määs, die am nächsten Samstag auf dem Luzerner Inseli und rund ums KKL startet, wartet eine besondere Attraktion auf die Besucher: das «Monster», eine 45 Meter hohe Riesenschaukel. «Es ist die grösste transportable Schaukel der Welt», sagt der stolze Besitzer Hanspeter Maier von der Firma Maier Karussellbetriebe. Die 3,2 Millionen Franken teuer Anlage wurde erst in diesem Frühling in Betrieb genommen.

Weniger erfreulich ist die Neuigkeit, dass an der bis am 17. Oktober dauernden Herbstmesse erstmals auf den traditionellen Einfränkler-Tag verzichtet wird. Er wird ersetzt durch einen Halbpreis-Tag, an dem alle Fahrchips bis 19 Uhr nur die Hälfte kosten.

«Der Einfränkler-Tag war bei den Ausstellern umstritten», sagt Määs-Präsident Aerny Bucher. «Gerade teurere Bahnen machten ein Verlustgeschäft.» Dazu komme ein Sicherheitsaspekt. «Der Ansturm letztes Jahr auf die ?Chaos?-Bahn war so gewaltig, dass sich riesige Warteschlangen bildeten.» Einige hätten es auch nach drei Stunden Warten nicht geschafft.

An der diesjährigen Määs gibts 48 Fahrgeschäfte, darunter erstmals ein doppelstöckiges Rösslikarussell, und gegen 90 Marktstände.

hb/bac

Den ausführlichen Artikel zu diesem Thema finden Sie in der «Neuen Luzerner Zeitung» vom 28. September 2010.