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LUZERN: Lucerne Festival zieht positive Bilanz seiner «PrimaDonna»-Ausgabe

Lucerne Festival, das am Sonntag nach über vier Wochen zu Ende geht, hat auch dieses Jahr eine Auslastung von 90 Prozent erreicht. Auf grosses Echo gestossen ist das Festivalthema «PrimaDonna», das die Rolle der Frau in der Musik ins Zentrum stellte.
Die grosse deutsche Stargeigerin Anne-Sophie Mutter. (Bild: Lucerne Festival / Priska Ketterer)

Die grosse deutsche Stargeigerin Anne-Sophie Mutter. (Bild: Lucerne Festival / Priska Ketterer)

Drei Tage vor dem Ende des Festivals haben die Organisatoren am Freitag Bilanz gezogen. Demnach verzeichnete das Sommer-Festival mit seinen über hundert Anlässen total 77'900 Besucher. Die 88 Verkaufsveranstaltungen wurden von 64'900 Personen besucht. 25 dieser Veranstaltungen waren ausverkauft, die durchschnittliche Auslastung lag bei 90 Prozent. Die 24 Gratisveranstaltungen zogen 13'000 Interessierte an.

Rückgrat des Festivals waren die 29 Sinfoniekonzerte. Elf dieser Konzerte waren ausverkauft, die durchschnittliche Auslastung betrug 94 Prozent. Für den sogenannten Erlebnistag mit unter anderem fünf Dirigentinnen konnten 4800 Karten abgesetzt werden.

Insgesamt kamen am «PrimaDonna»-Festival elf Frauen am Dirigentenpult zu einem Auftritt. So reiste Marin Alsop mit ihrem São Paulo Symphony Orchestra nach Luzern, Emmanuelle Haïm stand bei den Wiener Philharmonikern am Pult, Barbara Hannigan beim Mahler Chamber Orchestra. Mirga Gra¸inyt?-Tyla, die neu beim City of Birmingham Symphony Orchestra den Takt vorgibt, kam mit dem Chamber Orchestra of Europa zu ihrem ersten Luzerner Auftritt.

«Composer-in-residence» war Olga Neuwirth. Von ihr waren sieben Werke zu hören. Im Rampenlicht standen als «artistes étoiles» ferner eine Reihe von Solistinnen, unter anderem Anne-Sophie Mutter, die vor genau 40 Jahren mit einem Konzert in Luzern ihre internationale Karriere gestartet hatte.

Ein Frauenfestival war Lucerne Festival 2016 aber nicht. Viele renommierte Männer traten im KKL ans Pult, so Bernard Haitink, der sein 50. Luzerner Bühnen-Jubiläum feierte oder der 89-jährige Herbert Blomstedt, der noch immer das Publikum begeistern kann.

Eröffnet worden war das Festival vom Lucerne Festival Orchestra, das erstmals mit seinem neuen Chefdirigenten Riccardo Chailly auftrat. Eine Premiere gab es auch bei der Lucerne Festival Academy, an der junge Musiker, Dirigenten und Komponisten weitergebildet werden. Diese steht neu unter der Leitung des Komponisten Wolfgang Rihm und des Dirigenten Matthias Pintscher.

sda

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